Blake Harley (foto: Christiana Pietzsch)

My Soundtrack: Blake Harley

„Extreme“ wird sie heißen, die neue Single der in Berlin und London lebenden Blake Harley. Mit ihrer dritten Single entführt die Künstlerin in eine Welt aus Nostalgie, Romantik und Horror. Der Song handelt von der Neigung, sich zu intensiven Situationen und Menschen hingezogen zu fühlen, die zwar faszinierend erscheinen, aber auch offensichtlich gefährlich sind. Inspiriert von The Cure’s „Close to me“, verbindet der Song ironische Momente mit Melancholie und Sehnsucht. Ein Song zum Tanzen und Tagträumen. Harleys eigenwilliger Dark Wave verbindet harte Berliner Industrial-Sounds mit Londoner Gothic-Attitüde. Ihre Musik ist voller Sehnsucht, aber auch rebellisch, als würde sie weinend auf der Tanzfläche eines unterirdischen Bunker-Raves gesungen. Sie ist stark beeinflusst von Post-Punk- und Synthwave-Bands wie Boy Harsher, Men I Trust, Tempers, The Cure, Joy Division, Xmal Deutschland und Siouxie and the Banshees. Einige dieser Einflüsse nennt Blake auch in dieser My-Soundtrack-Episode.

The Cure – Inbetween Days 

Sehr schwer, sich für einen The Cure Song zu entscheiden! Dieser Song vereint für mich perfekt die Gefühle von Verzweiflung und Euphorie. Solche Kontraste sind genau mein Ding. Das Video ist für mich als Musik-Nerd witzig, weil man am Anfang sieht, wie die akustische Gitarre gespielt wird, obwohl sie erst später im Song einsetzt. 

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Prince – I would die 4 U

Jedes Mal, wenn ich Prince höre, bin ich hin und weg von seiner unfassbaren Kreativität und Kunstfertigkeit. Ich glaube, viele unterschätzen, wie durchdacht diese Musik ist, jedes Riff, jeder Slide, jeder Schlag und Seufzer sitzt an der richtigen Stelle. Es gibt für mich auf allen seinen Alben eine Menge zu entdecken, jedes Mal, wenn ich sie wieder höre. Dieser Song ist ein toller Soundtrack, weil ich mich sofort swagger und selbstbewusst fühle. Instant attitude!

Boy Harsher – Give Me A Reason

Dieser Track hat eine dunkle Energie, mit der ich mich sehr gut identifizieren kann. Er passt perfekt, wenn ich auf dem Weg zu einer Warehouse-Party durch den industriellen Außenbezirk London Tottenhams laufe oder wenn ich mit der Tram durch Berlin-Lichtenberg zu einem Proberaum in einem der heruntergekommenen Plattenbauten fahre. 

Joy Division – Disorder 

Anscheinend erfährt dieser Track gerade ein großes Revival auf Tiktok. Es war immer schon einer meiner liebsten Song von Joy Division. Genau das Richtige, um sich auf der Tanzfläche mit Tränen in den Augen in Rage zu tanzen. Die dissonante Bassline in den letzten Takten des Songs ist genial.

Men I Trust – Billie Toppy

Ich freue mich, dass Men I Trust sich noch mehr Richtung Goth bewegen. Emmanuelle Proulx’s Stimme ist weich wie Butter, instrumental muss ich auch an Sonic Youth denken – eine sehr coole Kombination. Hoffentlich, kann ich sie bald live sehen!

Jessica Winter – Sad Music 

“I’ll make it through by listening to sad music”, sagt eigentlich schon alles. Dieser Satz könnte eine Zusammenfassung meiner Teenagerzeit sein. Ich liebe diesen Song!

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