Kings Of Convenience - Peace Or Love (foto: universal music)

Kings of Convenience – Peace Or Love

Erscheinungsdatum
Juni 18, 2021
Label
Universal Music
Unsere Wertung
7
Anspieltipps
Angel
Fever
Love Is A Lonely Thing
Rocky Trail
7
Für lauschige Sommernächte.
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Nach zwölf Jahren melden sich Kings of Convenience mit neuer Musik zurück. Dennoch ist „Peace Or Love“, Studioalbum Nummer vier der Norweger, kein „Comeback“ im klassischen Sinne.

Kings of Convenience – die Könige der Bequemlichkeit. So ein bisschen ist der Name ja Programm bei Erlend Øye und Eirik Glambek Bøe. Seit 1999 machen die beiden Norweger schon gemeinsam Musik, „Peace of Love“ ist erst das vierte Studioalbum des Pop-Folk-Duos. Das bis dato letzte, „Declaration of Independence“, erschien 2009. Tja, nun, Eile mit Weile.

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Ganz untätig waren die beiden natürlich in der Zwischenzeit nicht. Eirik hat mit Kommode eine weitere Band am Start, mit der er 2017 ein Album veröffentlicht hat. Und an „Peace Or Love“ hat man offenbar schon ein paar Montage lang geschraubt. Seit 2016, um genau zu sein. Das Material, das damals aufgenommen wurde, hat die Band aber schnell verworfen, es war ihr letztlich nicht gut genug. Fünfmal soll man das Album überarbeitet und verworfen haben, heißt es. Der Aufnahmeprozess – ein echter „slow burner“, wie Kings of Convenience selbst sagen. Und daher fühlt sich die Veröffentlichung des Longplayers für die Gruppe auch gar nicht so sehr nach Comeback an. Eher wie der Abschluss eines unheimlich laaaaaaangen Projekts.

Alles beim Alten

Wie das dann klingt, wenn die Kings of Convenience fünf Jahre an einer Platte basteln? Eigentlich wie immer, muss man sagen. Ihrem Sound, ihrem Stil bleibt das Duo treu, vielleicht ist man eine Spur melancholischer unterwegs als zuvor. Das ist allerdings kein Makel. Irgendwie freut man sich doch in diesen verrückten Zeiten über gewisse Anker, über gewisse Verlässlichkeiten. Das hat etwas ungemein Beruhigendes. Und der hier und da eingestreute Bossa Nova sorgt immerhin für einen kleines element of surprise.

Auf „Peace Or Love“ kredenzen die beiden Norweger elf Songs über das Leben und die Liebe. „Fever“ und „Angel“ gehören da sicherlich zu den Glanzlichtern. Aber auch die Indie-Pop-Nummer „Love Is A Lonely Thing“, ein Duett mit der wunderbaren Leslie Feist (mit „Catholic Country“ gibt es ein weiteres), und die Single „Rocky Trail“ mit ihren Keyboard- und Violinen-Parts überzeugen. Die Stimmen von Eirik Glambek Bøe und Erlend Øye harmonieren natürlich noch immer prächtig, man spürt hier immer noch diese Simon & Garfunkel-Vibes.

Perfekt für lauschige Sommernächte.

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