Journey – Live in Japan 2017: Escape + Frontiers

Journey - Live in Japan 2017 (foto: eagle rock/universal music)

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7 Eagle Rock / Universal Music
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Vor zwei Jahren haben Journey in Tokio zwei besonderen Konzerte in der legendären Budokan gespielt. Den dort gedrehten Film „Live In Japan 2017: Escape + Frontiers“ hat die Band nun veröffentlicht. Neben DVD und Blu-ray auch als Video/Audio-Bundles inklusive zwei CDs.

Mit Journey verhält es sich ja ein bisschen wie mit Toto. Größen des Rock, mit einer Jahrzehnte währenden Karriere, immer noch irgendwie am Start – aber schon lange mit neuem Sänger. Bei Journey hat der Mann am Mikro schon häufiger gewechselt. Seit 2007 heißt er Arnel Pineda. Den Sänger aus Manila fand die Band der Legende nach über YouTube.

Lirum, larum: Mit mehr als 75 Millionen verkauften Alben zählen Journey zu den populärsten Bands der internationalen Rockszene. Und so war es nicht überraschend, dass die Band vor zwei Jahren in die Rock and Roll Hall Of Fame aufgenommen wurde. Um das zu feiern, gab die Gruppe ein paar Wochen später zwei Konzerte in Tokio – genauer: in der ruhmreichen Budokan-Sporthalle. Es war auch ein Gefallen für den legendären Konzert-Promoter Mr. Udo, der mit Journey seinen 50. Jahrestag im Geschäft feiern wollte.

In Tokio brachte die Band ihre frühen Album-Meilensteine „Escape“ (das kurz davor 35. Jubiläum gefeiert hatte) und „Frontiers“ auf die Bühne. So erklärt sich auch, dass der Journey-Überhit “Don’t Stop Believin'” hier als Opener gespielt wird. Er eröffnete damals auch das Album “Escape”. Pineda singt ihn mit absoluter Hingabe. Nicht der einzige Hit an diesem Abend. Immerhin versammelten die beiden Platten acht (!) US-Top-40-Singles. Die beiden Alben wurden seither rund 20 Millionen Mal verkauft. 

Zu den Glanzlichtern gehören an diesem Abend aber nicht nur die großen Singles, sondern auch heimliche Klassiker wie „Lay It Down“ und „Back Talk“. Zwei Raritäten, die Journey seit den jeweiligen Tourneen anlässlich der Originalveröffentlichungen nicht mehr live gespielt haben.

Alles in allem: ein recht netter Trip down memory lane, ohne die großen Überraschungen, aber in hoher Bild- und Tonqualität – und mit einer Band, die immer noch eine Menge Spaß an dem hat, was sie tut.

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Fazit: Gelungener Nostalgie-Trip.

Anspieltipps: Don’t Stop Believin’, Lay it Down, Seperate Ways (Worlds Apart), Back Talk

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