Hootie & The Blowfish - Imperfect Circle (foto: Capitol Records Nashville/Universal Music)

Hootie & The Blowfish – Imperfect Circle

Erscheinungsdatum
November 1, 2019
Label
Capitol Records / Universal Music
Unsere Wertung
6
6
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Hootie & The Blowfish haben mit „Imperfect Circle“ gerade ihr erstes Studioalbum seit 15 Jahren vorgelegt. Darauf mixt die Kapelle Country- und Rock-Musik zu etwas, das immer noch schwer nach Hootie & The Blowfish klingt – nur nicht mehr ganz so durchschlagskräftig.

Die Älteren werden sich erinnern: In den Neunziger Jahren gab es mal diesen Moment, da waren Hootie & The Blowfish wirklich big. Und schuld daran war David Letterman. Der lud die frühere Studentenband nämlich 1994 zu sich ins TV-Studio ein, wo sie dann ihr Album „Cracked Rear View“ vorstellen durfte, das zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Monate im Handel war. Danach schossen die Verkäufe durch die Decke, das Album erreichte sogar Platz eins der US-Billboard-Charts. Mehrere Preise, darunter zwei Grammys und einen MTV Video Music Award sackten Hootie & The Blowfish dafür ebenfalls ein.

Auch „I Go Blind“, das auf dem Soundtrack der US-Sitcom „Friends“ landete, wurde 1995 noch mal ein großer Hit. An den Erfolg von „Cracked Rear View“ sollte die Band aber in Folge nicht mehr anknüpfen können, auch wenn sich – gerade in den USA – die Alben von Hootie & The Blowfish immer noch ganz achtbar verkauften.

2007 verabschiedete sich die Band vom Vollzeit-Touring und widmete sich Soloprojekten und traf sich gelegentlich für Benefiz-Shows oder ähnliches. Das große Comeback gab es erst in diesem Jahr. Mit der „Group Therapy Tour“ wurde 2019 das erste volle Tourjahr der Band seit über einer Dekade. Und weil die Konzertreise so erfolgreich lief, ist das Album „Imperfect Circle“ da natürlich die logische Konsequenz.

Nett, aber nicht hitverdächtig

Darauf zu hören? 13 neue Songs, ganz nett, ja, aber irgendwie auch nicht wirklich im Ohr bleibend. Es rauscht, es plätschert irgendwie an einem vorbei. Da hilft auch das ganze Name-Dropping nicht wirklich weiter. So gibt es ein Lucie Silvas-Feature auf dem dramatischen „Wildfire Love“, bei dem Ed Sheeran als Co-Autor dabei ist. „Hold On“ stammt aus der Feder von Chris Stapleton und Sheryl Crow steuerte Background Vocals auf dem gesamten Album bei.

Hitverdächtig ist das alles nicht, aber dennoch irgendwie gefällig. Dafür sorgt natürlich vor allem Frontmann Darius Rucker, der ja zuletzt auch einige Soloerfolge feiern konnte. Keine Frage: Der Mann ist einfach ein guter Sänger. Es ist vor allem seine Stimme, die das Ganze hier hörenswert macht – und nicht zu beliebig wirken lässt.

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