Goldfrapp - Felt Mountain (foto: mute/bmg)

Goldfrapp – Felt Mountain

Erscheinungsdatum
März 25, 2022
Label
Mute Records
Unsere Wertung
9

Sieben Studioalben haben Goldfrapp seit ihrer Gründung im Jahr 1999 veröffentlicht. Das Debütalbum „Felt Mountain“ gehört dabei sicherlich zu den besten. Jetzt ist es auf Vinyl wiederaufgelegt worden.

Goldfrapp sind eine Band, die gerne Haken schlägt. Alison Goldfrapp (Gesang, Synthesizer) und Will Gregory (Synthesizer) haben sich schon in verschiedenen Genres versucht, sind aber ganz grob der elektronischen Musik zuzuordnen. 1999 wurden die beiden einander vorgestellt, und sie verstanden sich auf Anhieb so gut, dass kurze Zeit Goldfrapp geborenwurden. Das Duo unterschrieb noch im August des gleichen Jahres beim Londoner Label Mute Records. The rest is history. Bei Mute erschien 2000 denn auch das Goldfrapp-Debütalbum „Felt Mountain“.

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Alison Goldfrapp: „Ich habe mir kürzlich das gesamte Album noch einmal angehört – etwas, das ich eigentlich nie tue – und es war eine überraschend emotionale Erfahrung. Die Songs versetzen mich sofort zurück. Das Album ist auch nach zwei Jahrzehnten noch relevant und wird hoffentlich für die Leute interessant sein, die es wiederentdecken oder vielleicht auch zum ersten Mal hören.“

In der Tat ist die Platte auch 22 Jahre nach Erscheinen immer noch spannend. Das Duo bediente sich seinerzeit nämlich einer ganzen Reihe von Einflüssen. Von Anleihen aus dem Sechziger-Jahre-Pop, Cabaret über Folk und Trip-Hop bis hin zu Electronica gibt es hier so einiges zu entdecken. Pitchfork brachte es damals so auf den Punkt: „If Austin Powers had been a film noir flick, its soundtrack would probably sound something like Felt Mountain.“

Mäuse und Insekten

Alison Goldfrapps Gesang schwebt dabei geradezu über den cinematographischen Klanglandschaften. Dass ihr bei den sechs Monate langen Aufnahmen in einem Bungalow in der Provinz von Wiltshire Insekten und Mäuse auf die Nerven gingen, merkt man ihrer Performance hier keineswegs an. Elegant, verführerisch, aber auch kühl – so könnte man die neun Songs im Großen und Ganzen beschreiben. Erinnerungen an Björk und Portishead wurden beim ersten Hören damals wach, die Arrangements, die Instrumentierung, all das erschien unheimlich reif für ein Erstlingswerk. Geradezu unwirklich.

Alison Goldfrapp: „Rückblickend repräsentiert ,Felt Mountain‘ eine ganz besondere Zeit in meinem Leben. Es ist das erste Album, das Will und ich als Goldfrapp aufgenommen haben und das uns in eine neue musikalische Richtung geführt hat. Für mich war es der Moment, in dem ich nach etwa 13 Jahren in der Musik eine kreative Richtung gefunden habe, die mich wirklich begeistert hat. Die Nominierung für den Mercury Prize war unglaublich und unerwartet und eine Bestätigung dafür, dass wir uns auf eine wichtige Reise begeben haben.“

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