Contamination (foto: busch media group)

Contamination – Tödliche Parasiten

Erscheinungsdatum
April 10, 2021
Verleih
Busch Media Group
Unsere Wertung
6
6
Fesselnd.
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Wer trotz Corona-Pandemie noch nicht genug von Seuchen hat: Mit „Contamination – Tödliche Parasiten“ ist gerade ein Katastrophenfilm fürs Heimkino erschienen. In Südkorea lockte der Streifen 4,5 Millionen Besucher in die Kinos.

Als an den Flussufern um die koreanische Metropole Seoul vermehrt grausam entstellte Leichen angespült werden, sind Polizei und Gesundheitsministerium alarmiert. Schon bald wird klar, dass mutierte Parasiten, die sich über das Wasser verbreiten, für das Massensterben verantwortlich sind. Schnell weitet sich die Seuche zu einer tödlichen Epidemie aus, die das ganze Land zu befallen droht. Während die Regierung die Infizierten in Lager sperrt und dem sicheren Tod überlässt, taucht plötzlich ein Medikament auf, das offenbar gegen die tödliche Seuche wirkt. Doch das Medikament ist viel zu knapp und die Aktionäre des Pharmaunternehmens verweigern die Herausgabe der Formel, um den Preis des Patents in die Höhe zu treiben.

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Inmitten dieses Szenarios versucht ein ehemaliger Professor für Biochemie (Kim Myeong-min), das Leben seiner infizierten Frau und seiner Kinder zu retten. Gemeinsam mit seinem Bruder (Kim Dong-wan), einem Polizisten, jagt er dem lebensrettenden Medikament hinterher und kommt einer skrupellosen Verschwörung auf die Spur.

Auftakt für südkoreanische Medizin-Thriller

Bevor jetzt jemand etwas von wegen „Timing“ schreibt. „Contamination“ stammt eigentlich schon aus dem Jahr 2012 und wurde international unter dem Titel „Deranged“ vertrieben. Damals war der Streifen aber im wahrsten Sinne des Wortes seiner Zeit voraus, eröffnete er doch den Reigen an südkoranischen Thrillern mit medizinischer Prämisse. Kurz darauf folgte ja etwa „Pandemie“, das ebenfalls ein Erfolg wurde. Und das „Deranged“ oder „Contamination“ ein solcher Erfolg wurde, kommt nicht von ungefährt. Spannend, fesselnd, dramatisch – so kann man das Ganze umschreiben. Die Bilder sind faszinierend, die Special Effects mindestens solide, ebenso wie die Leistung der Schauspieler. Wenn man mosern will, dann würde man anmerken, dass man die Charaktere mit etwas feinerer Bleistiftspitze hätte zeichnen können. Auch die Synchro ist ein bisschen schwachbrüstig.

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