Blacula (foto: studio hamburg)

Blacula

Erscheinungsdatum
August 28, 2020
Verleih
Studio Hamburg
Unsere Wertung
5
5
Deadlier than Dracula.
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Ein Klassiker des Blaxploitation-Kinos: „Blacula“, eine ironische, schwarze Variante des klassischen Dracula-Stoffs, liegt nun fürs Heimkino vor.

Nach einem Disput über den Sklavenhandel wird der afrikanische Prinz Mamuwalde (William Marshall) von Graf Dracula (Charles Macaulay) gebissen, selbst in einen Vampir verwandelt und in einem Sarg eingesperrt. Knapp zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1972, befreien zwei homosexuelle Innenarchitekten den durstigen „Blacula“ in Los Angeles. Dieser geht fortan auf Beutezug durch die kalifornische Metropole und rächt sich an den Weißen.

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Klar: „Blacula“ mag heute als Low-Budget-Trashperle gelten, aber: 1972 erhielt der Streifen den Saturn Award als Bester Horrorfilm. An den Kinokassen war die Nummer so erfolgreich, dass sie den Weg für jede Menge weiterer Blaxploitation-Horrorfilme ebnete – inklusive einer Blacula-Fortsetzung (sogar mit Pam Grier). Aus heutiger Sicht wirkt „Blacula“ – das viel ‚cleaner‘ und gore-freier daher kommt als die meisten Blaxploitation-Klassiker – natürlich über weite Strecken eher komisch als angsteinflößend, viel zu klischeebeladen und auch humortechnisch hier und da etwas off. Der funkig-soulige Score, die Performance des großartigen William Marshall (diese Stimme!) und die soziologische Dimension machen ihn aber auf jeden Fall sehenswert.

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