Ásgeir (foto: Jonatan Gretarsson)

Ásgeir – Sunday Drive

Wie durch ein Wunder hat Ásgeir als Kind einen schweren Autounfall überlebt. In seiner neuen Single „Sunday Drive“ verarbeitet der isländische Musiker dieses Erlebnis. Der eindringliche, minimalistische Clip dazu: unser Video der Woche. „Sunday Drive“ ist übrigens ein Vorgriff auf Ásgeirs neue EP „The Sky Is Painted Gray Today“, die am 3. September erscheinen soll.

In „Sunday Drive“ nimmt uns Ásgeir mit in seine Vergangenheit, genauer gesagt zurück zum 4. August 1999, als er im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal in Island Schlagzeilen machte – allerdings nicht mit Musik, sondern mit einem verrückten und tragischen Autounfall, den er zum Glück wie durch ein Wunder unversehrt überlebte.

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„Jeden Sonntag fuhren meine Familie und ich auf einen Berg in der Nähe der Stadt, in der wir lebten, und stiegen aus dem Auto aus, liefen herum und genossen die Aussicht. Am Tag des Unfalls durfte meine ältere Schwester Fotos mit einer neuen Kamera machen, die meine Eltern kurz davor gekauft hatten. Mir vertrauten sie die Kamera leider nicht an, also wurde ich wütend und blieb im Auto sitzen, während sie rausgingen, um Fotos zu machen. Während ich aufgebracht im Auto wartete, fing ich an, mit dem Schaltknüppel und der Handbremse zu spielen und plötzlich setzte sich das Auto in Bewegung. Es flog den Hügel hinunter, überschlug sich ein paar Mal und war vollkommen zerstört, als es zum Stehen kam. Ich kroch ziemlich unverletzt heraus und musste mit nur vier Stichen am Kopf genäht werden.“, erinnert sich Ásgeir. 

Musik, die unter die Haut geht

„Den Text habe ich gemeinsam mit Pétur Ben geschrieben, mit dem ich seit kurzem an neuen Lyrics arbeite. Den Anstoß, aus diesem einschneidenden Erlebnis einen Text zu machen, kam von meinem Freund und Produzenten Kiddi, nachdem ich ihm die ganze Geschichte erzählte.“

Ásgeir macht Musik, die tief unter die Haut geht. Mit seinem isländischen Debüt „Dýrð í dauðaþögn“ und seiner eigenständigen Interpretation von isländischem Dreampop erzielte er in seiner Heimat einen Sensationserfolg und eroberte sich dann mit der englischsprachigen Fassung „In The Silence“ ein noch breiteres Publikum. „Bury the Moon“ (im isländischen Original „Sátt“) folgte 2020. 

Rückkehr zu den Wurzeln

Auf der kommenden EP finden sich vier Songs, die größtenteils 2019 im isländischen Hljodriti aufgenommen und in den letzten Monaten verfeinert wurden. Sie markieren so etwas wie eine Rückkehr zu den tiefen Wurzeln des Künstlers, der für die höchst-poetischen isländischen Texte erneut mit seinem Vater zusammenarbeitete und für die Übersetzungen Dichter und Songwriter wie John Grant und Pétur Ben hinzuzog. Eine Konstellation, die schon bei seinem Debüt große Wirkung zeigte.

ÁSGEIR LIVE – TOUR-Termine 2022

23. April – Bürgerhaus Stollwerck, Köln
25. April – Technikum, München
26. April – Täubchenthal, Leipzig
27. April – Central Station, Darmstadt
28. April – Markthalle, Hamburg

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