Aloe Blacc - All Love Everything (foto: bmg rights management)

Aloe Blacc – All Love Everything

Erscheinungsdatum
Oktober 2, 2020
Label
BMG Rights Management
Unsere Wertung
6
Anspieltipps
My Way
Corner
Havard
6
Etwas zu glatt.
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Stolze sieben Jahre hat Aloe Blacc seine Fans auf einen Longplayer mit neuem, eigenen Material warten lassen. Jetzt hat der Gute endlich ein Einsehen und legt mit „All Love Everything“ Studioalbum Nummer fünf vor.

Nein, die Hände hat der Sänger, Songwriter, Producer und Aktivist natürlich in den vergangenen sieben Jahren nicht in den Schoß gelegt. Hier und da hatte der Mann so seine besonderen Auftritte, ein paar Singles gab es auch, ein Album mit Exile (als Emanon), eine Weihnachts-LP – und last nut not least ist der Musiker aus Südkalifornien auch noch Vater geworden.

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Und so ist es auch das Familienleben, die Rolle als Vater und Ehemann, die Blacc bei der Arbeit an seiner neuen Platte besonders inspiriert haben. Dazu kommt sein Engagement als Aktivist. „Statt eines musikalischen Genres steht bei meiner Musik A.I.M. im Vordergrund“, so Aloe Blacc über „All Love Everything“. „Affirmation, Inspiration und Motivation. Es gab so viele Gelegenheiten, über meine Musik zu sprechen. Dabei habe ich mich niemals so richtig wohlgefühlt, mich entweder als Pop-Musiker oder als Folk-Musiker zu bezeichnen. Mir ist stattdessen bewusst geworden, dass meine Art Songwriting eher thematischer Natur ist.“

Tschakka!

Und so präsentiert sich Blacc auf „All Love Everything“ vor allem als großer Motivator. Keine Sorge, die dunklen Wolken werden sich verziehen. Das ist, kurz gesagt, die Message des Albums, der rote Faden. Klar, das hat dann nicht immer wahnsinnig Tiefe, sondern unterscheidet sich nicht groß davon, was man sonst so im Mainstream-Soul-Pop-Bereich so hört. Nur manchmal bricht aus Aloe Blacc hier der talentierte Storyteller aus. Etwa im Closing-Song „Harvard“. Aloe berichtet hier mit entwaffnender Offenheit von einer hart arbeitenden Frau, die durch zwei Jobs versucht, ihre Familie und ihr Kind mit besonderen Bedürfnissen zu versorgen.

Dass das Ganze trotzdem funktioniert und nicht langweilig wird, liegt vor allem an Aloes starker Stimme, die nichts von ihrer Magie eingebüßt hat. Sie trägt, egal ob sie da zu Soul, Folk oder modernem Pop zu hören ist.

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