Valerie June: Neues Album kommt im März

Valerie June (foto: danny clinch/caroline)

Endlich: Valerie June, eines der „most intriguing, fully formed new talents“ (New York Times) veröffentlicht ihr neues Album „The Order Of Time“ am 10. März bei Concord / Caroline International.

“Understanding the order of time is important to anyone hoping to manifest a dream,” sagt Valerie June. “There is a time to push, and a time to gently tend the garden.”

Seit der Veröffentlichung ihres Durchbruch-Albums “Pushin’ Against a Stone” 2013, hat Valerie June geduldig in diesem „Garden“ des Songwritings gearbeitet, die jungen Schösslinge gehegt und gepflegt bis zur vollen Blüte ihres neuen Albums “The Order Of Time”. Einige Samen wurden schon vor einem Jahrzehnt gelegt, anderes ging überraschend und plötzlich auf, jeder Song aber trägt den Einfluss der „Zeit“ in sich. Damit ist diese auch das bestimmende Thema und der rote Faden auf dem neuen Album. Zeit, die einzige Konstante im Leben obwohl sie im steten Fluss ist. Sie heilt alle Wunden und tötet jeden Menschen. Sie ist zugleich unendlich und endlich, sie bewegt sich mit Drehungen und Wendungen, in brutalen Wirbeln, um gleich darauf wieder Platz zu machen für weite Strecken ruhiger Gelassenheit. Kämpfst du gegen ihren Strom wird sie dich überwältigen, verstehst du sie zu lesen und ihre Sprache zu sprechen, wird sie dich genau dorthin tragen, wo es richtig ist für dich.

“Time is the ruler of Earth’s rhythm” so June. “Our daily lives revolve around it. Our hearts beat along to its song. If we let it, it can be a powerful guide to turning our greatest hopes and dreams into realities.” Dabei kann June selbst das ein oder andere darüber erzählen, wie sich Hoffnungen und Träume in Realität verwandeln. Mit “Pushin’ Against A Stone” wurde sie von “Tennessee’s best kept secret”, das seine Musik noch selbst veröffentlichte, zu einer von Amerikas “most intriguing, fully formed new talents”, so die New York Times. Bezaubern ließ sich auch The New Yorker von ihrer “unique, stunning voice”, der “Rolling Stone” nannte sie “unstoppable” und NPR erkennt in ihr “an elemental talent born with the ability to rearrange the clouds themselves”.

TV-Zuschauer sahen Valerie June bald in The Tonight Show, The Late Show, Austin City Limits, Later… with Jools Holland, Rachael Ray und CBS Saturday Morning oder auf Bühnen wie der der Carnegie Hall. Sie tourte mit Sharon Jones & The Dap Kings oder Norah Jones, spielte im Hyde Park mit den Rolling Stones, Michelle Obama lud sie ins Weiße Haus ein. Die britische Presse schloss sich den Lobpreisungen bald an. Der MOJO geriet angesichts ihres “glorious sound” ins Schwärmen und The Independent schrieb “June has the most strikingly individual delivery I’ve heard in ages”. Ihr Album erreichte hohe Chart-Positionen nicht nur in den USA und Frankreich.

Als es endlich daran ging, den Nachfolger aufzunehmen, fühlte sich June befreit durch den Erfolg, ging selbstbewusster und sorgloser denn je daran, ihre Songs aufzunehmen und sich dabei ganz von ihren Instinkten leiten zu lassen. Kein Grund zur Eile und die Songs nicht bis zur endgültigen Reife heranwachsen zu lassen. Als sie spürte, dass der richtige Zeitpunkt gekommen war, reiste sie ins dörfliche Guilford, Vermont, wo sie abseits der Hektik ihrer Wahlheimat Brooklyn die meiste Zeit des Herbst und Winters verbrachte mit Produzent Matt Marinelli aufzunehmen. “They made us feel so welcome in Vermont,” erinnert sich June. “I was cooking amazing food and hanging out with the band all the time. There were long talks and long walks in the snow, and friends would come up for holidays. I felt like I put myself in a place where I could really soar. With the last album, I was absorbing and learning and developing so much in the studio, but this is me taking the things I learned and the things I felt in my heart and fighting for them.”

Tief in ihrem Innern ist June vor allem eine Songwriterin, deren Ansatz es ist, die Grenzen zwischen Genres und Dekaden verschiedener Sounds zu verwischen. Das Ergebnis ist eine eigensinnige Komposition aus Folk, Soul, R&B, Country, Blues und Pop – und eine großartige neue Platte.

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