The Professor and the Madman (foto: new ksm)

The Professor and the Madman

Erscheinungsdatum
Dezember 5, 2019
Verleih
New KSM
Unsere Wertung
6
6
Guter Start, schlechtes Finish.
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History-Biopic vor viktorianischer Kulisse: In „The Professor and the Madman“ erzählen Mel Gibson und Sean Penn die faszinierende Geschichte von zwei außergewöhnlichen Männern und ihrem großen Projekt: einem Wörterbuch, das die englische Sprache wie kein zweites prägen sollte. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.

Mitte des 19. Jahrhunderts arbeitet Philologie-Professor James Murray (Mel Gibson) mit großer Leidenschaft an seinem ehrgeizigen Traum: der Erstellung der ersten Ausgabe des Oxford English Dictionary, dem bis heute umfangreichsten Wörterbuch der englischen Sprache. Unterstützung erhält er dabei von einem ominösen Dr. William Chester Minor (Sean Penn), der Murray über die Jahre 10.000 Beiträge schickt. Der Professor ahnt dabei nicht, dass sein leidenschaftlicher Unterstützer sein Dasein in einer Hochsicherheits-Psychiatrie fristet. Doch zwischen den beiden ungleichen Männern, die aus völlig unterschiedlichen Gründen als „verrückt“ gelten, entwickelt sich eine starke Verbindung, um ein gemeinsames Vermächtnis zu erschaffen: das größte englische Wörterbuch aller Zeiten!

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Gut Ding will Weile haben: Stolze 17 Jahre hat es gedauert, ehe Mel Gibson, der die Filmrechte an Simon Winchesters Buch „The Surgeon of Crowthorne“ bereits 1999 erworben hat, mit den Dreharbeiten zu „The Professor and the Madman“ beginnen konnte. Und dann verschimmelte der Streifen auch noch drei Jahre lang im Giftschrank, weil es zwischendurch einen Rechtsstreit gab, Hauptdarsteller Gibson und Regisseur Farhad Safinia das Projekt kurz vor Ende noch verließen.

Auf den letzten Metern nachgelassen

Aber: Jetzt ist das Ding endlich zu sehen. Gibson arbeitete hier erstmals mit Sean Penn zusammen – und was soll man sagen, die Kombi passt. Beide liefern hier eine überzeugende Performance ab. Überhaupt gibt es bei diesem Streifen eigentlich wenig zu meckern: Ästhetik, Atmosphäre, Kostümierung, Casting, Erzählweise – all das überzeugt. Am Ende sind es eben die aus Budget-Gründen nicht in Oxford gedrehten Szenen – die Gibson dazu veranlassten, das Projekt zu verlassen -, die aus dem Rahmen fallen. Und auch der Schluss enttäuscht, ohne hier nun aber unnötig zu spoilern.

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