L Devine (foto: wmg)

„Priorities“: L Devine proklamiert „Selfcare first“

Queer-Pop-Newcomerin L Devine macht mit dem Ohrwurm „Priorities“ Lust auf die Freitag erscheinende EP „Near Life Experience Pt 1“. Der Song kommt mit einer eindeutigen Botschaft daher.

Läuft bei L Devine. Die meisten Künstler:innen träumen jahrelang vergebens davon. Für die Musikerin aus Whitley Bay im Nordosten Englands ist es aber nun schon das dritte Mal, dass Annie Mac einen ihrer Tracks als Hottest Record in the World in ihrer Radiosendung bei BBC Radio 1 der Weltöffentlichkeit vorstellte. So geschehen gestern Abend mit „PRIORITIES“, dem jüngsten Vorboten ihres kommenden Projektes „NEAR LIFE EXPERIENCE: PART 1“, das diesen Freitag erscheint. Zuletzt hatte die britische Alternative-Pop-Sängerin und Songwriterin daraus ihre Single „Girls Like Sex“ ins Rennen geschickt, die sich vier Wochen auf der Playlist von BBC Radio 1 hielt und von Tastemakern allerorten gelobt wurde. 

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Ungeschminkte Ehrlichkeit

„PRIORITIES“ unterstreicht L Devines Talent im Schreiben von Songs, die allgemeingültige Erfahrungen mit der ungeschminkten Ehrlichkeit eines Tagebucheintrags zum Ausdruck bringen, in diesem Fall eine Beziehung am Scheideweg. L Devine sagt: „Ich trug den Titel ‚Priorities‘ schon eine Weile mit mir herum. Ursprünglich wollte ich einfach all meinen angestauten Frust über eine Beziehung rauslassen, in der die andere Person mich nicht an die erste Stelle setzte, wie ich es bei ihr tat. Mit der Zeit änderte sich die Bedeutung des Songs jedoch für mich.

Heute führt er mir meinen eigenen Weg vor Augen, den ich seit dem Schreiben des Songs zurückgelegt habe. Mir ist klar geworden, dass ich, anstatt mein Gegenüber für eine vermeintlich falsche Prioritätensetzung zu kritisieren, all diese Dinge lieber für mich selbst beherzigen sollte. Ich war so darauf fixiert, mein ganzes Selbstwertgefühl an diese Person zu knüpfen, dass ich die wahre Situation verkannte: innezuhalten und mich um mich selbst zu kümmern.“

Rasante Röntgeneffekte

„PRIORITIES“ wird von einem Video begleitet, das sich voll und ganz auf L Devines Performance konzentriert. Rasante Röntgeneffekte simulieren dabei zunehmend bleibende Wunden in ihrem Gesicht, die auf eindrückliche Weise die eskalierenden Emotionen des Songs symbolisieren.

Nachdem sie in ihren bisherigen Songs mit Themen wie LGBTQ+, weiblicher Sex-Positivity und dem Einfluss sozialer Medien die Erfahrungen ihrer Generation einfing, wählt „NEAR LIFE EXPERIENCE: PART 1“ eine stärker introspektive Perspektive. L Devine setzt sich mit Fragen der Selbsteinschätzung, ihrer persönlichen seelischen Gesundheit und ihrer Identität in Beziehungen auseinander. Bei all dem kommt L Devine zu dem Schluss, dass sie zwar eine Menge gelernt hat, die wichtigste Erkenntnis jedoch genau darin liegt, dass man nie auslernt. Vielmehr geht es darum, das Leben als fortlaufenden Prozess zu begreifen, in dem wir an all diesen Dingen arbeiten. 

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