Nanna Larsen - Downstream Livin' (foto: divine records)

Nanna Larsen – Downstream Livin‘

Erscheinungsdatum
September 7, 2018
Label
Divine Records
Unsere Wertung
6.5
Anspieltipps
Thelma & Louise
The End Of The World
Autumn Girl
6.5
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Von der Klimaberaterin zur Popmusikerin: der Karriereweg der dänischen Sängerin Nanna Larsen ist durchaus ungewöhnlich. Gerade hat die Gute mit „Downstream Livin'“ ihr drittes Album vorgelegt.

Eigentlich, ja, eigentlich hätte die berufliche Laufbahn von Nanna Larsen auch ganz anders laufen können. Die Kopenhagenerin ist studierte Biologin, hat zwischenzeitlich auch als Klimaberaterin gearbeitet. Aber irgendwie war da doch immer diese unbändige Liebe zur Musik, die sie nie losließ. Und so entschied sich Larsen 2009 ihren Job zu schmeißen und ihr Hobby zum Beruf zu machen. 2012 nahm sie dann an der dänischen Ausgabe von „The Voice“ teil. Sie gewann den Wettbewerb zwar nicht, konnte aber durch ihr Version des Prince-Klassikers „Sometimes It Snows in April“ viel Aufmerksamkeit erregen. Seither kann die Dame von der Musik leben. Vor allem durch Gigs in Dänemark, klar. Aber auch durch Kompositionen für japanische (!) Künstler.

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Nun legt Larsen also Album Nummer drei vor – eine gelungene Mischung aus Pop, Folk und Nordic Americana. Kein Wunder, ist das Album doch von einem längeren Aufenthalt Larsens in Nashville und der Begegnung mit einer weiblichen Country-Band geprägt. Larsen: „Die Musikerinnen hatten abgetragene Hochzeitskleider und Cowboystiefel an, ihre Haare waren zu Braids geflochten und sie spielten mir unbekannte Country-Songs. Die Energie war beeindruckend und ich wollte auch so eine Band und einen Sound haben.“ Gesagt, getan: Laut Waschzettel hat Larsen das Album mit einer ausschließlich weiblichen Kapelle eingespielt.

Gute Laune als Motiv

Thematisch geht es bei den meist gute Laune verbreitenden Songs genau um das: gute Laune. Larsen: „Es geht um meine persönliche Reise durch die Dunkelkeit, um das Loslassen von Kontrolle und die Freude am Leben – daher der Titel ‚Downstream Livin“. Ich möchte ein gutes Leben haben, mehr Ausgeglichenheit und viel Spaß.“ Kein leeres Geplapper: Laut Label litt Larsen in ihrer Kindheit unter Angststörungen, der Vater sei Alkoholiker gewesen. Schön, dass sie die Kurve bekommen hat – und ihren Hörern das nun auch ermöglichen will.

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