Poly Ghost (foto: nils helmecke)

My Soundtrack: Poly Ghost

Das hatten sich Poly Ghost auch anders vorgestellt. Eigentlich sollte 2020 ihr Jahr werden. Mit dem Release des Debütalbums „Touch Me“ und einer anschließenden Tour im März. Gut, das Album ist in der Tat erschienen, die Tour aber musste im März abgebrochen werden. Corona, you guessed so. Und so ist großen Teilen der Republik der Erstling des Hildesheimer Synthie-Pop-Trios (Daniel, Kati und Michael) wohl noch völlig unbekannt. Die Songs spielen mit Funk- und Disco-Elementen der 70’er, getragen von groovenden Basslines der 80’er und werden kombiniert mit vielschichtigen Synthesizer-Sounds, die sich dynamisch aufbauen und manchmal – wie die Vocoderstimme – auszubrechen versuchen, angereichert von Gitarren(riffs) des Indierock. In ruhigeren Momenten erinnern sie an die goldene Zeit des Downtempo aus den 90’ern. Bewusst verzichten Poly Ghost auf unnötige Dinge wie eine zweite Strophe oder auf „Junge trifft Mädchen-Geschichten“. Eigentlich ganz erfrischend. Ebenso wie diese „ewige Playlist“, die uns die Band zusammengestellt hat.

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Air – La femme d’argent 

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Meine ältere Schwester hat das Album „Moon Safari“ von Air rauf und runter gehört. Sie hatte eine ziemlich gute Anlage zur Konfirmation bekommen und irgendwann habe ich mich selber in dieses Album verliebt. Es ist für uns als Band eine große Inspiration, die Synthesizer-Sounds und der fließende, entspannte Rhythmus ist in ruhigeren Songs von uns ebenfalls zu finden. Es ist einer der Songs, den ich zehn Stunden lang am Stück hören könnte. Wunderbar!

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L’imperatrice – Vacances

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Diese französische Band ist live der absolute Wahnsinn! Ich habe die Band vor zwei Jahren in Berlin gesehen und es war eines der besten Konzerte meines Lebens! Diese Band ist großes Vorbild für unsere Live-Performance. Diese Energie, diese Lässigkeit und diese Freude, die jede Person der Band ausstrahlt, ist einfach nur fantastisch. Und hübsch sind die Menschen in dieser Band auch noch :-) Ich freu mich schon auf das nächste Konzert, das ich von L’imperatrice besuchen kann.

Tocotronic – This Boy is Tocotronic

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Das weiße Album war auch ein Wendepunkt in meinem musikalischen Erleben. Bis dahin habe ich alles, was nicht Grunge und Rock ist, als langweiligen Pop verabscheut. Elektronische Musik fand ich bescheuert, weil ich die Leute bescheuert fand, die diese Musik gehört haben. Damals natürlich ziemlich infantil, wie man so als Jugendlicher nun ist. Aber Tocotronics Wandel hat mir gezeigt, dass Popmusik Spaß machen kann und dass es nicht immer Gitarrenwände braucht, um gute Musik zu machen. 

Die Ärzte – Schrei nach Liebe

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Als Jugendlicher war ich absoluter Ärzte Fan, habe mir überteuerte T-Shirts per Fax bestellt und fühlte mich im Eintausend-Einwohner Dorf als Punk damit. In den Neunzigern gab es in Sachsen-Anhalt auf dem Dorf ziemlich viel Rechtsradikalismus. Meine Freunde und ich schufen mit einem selbst aufgemachten Jugendclub dazu eine linke Alternative. Alles natürlich im kleinen und völlig naiv, aber es half uns im Alltag klarzukommen.

Bright Eyes – Four Winds

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Okay, ich kann es nicht leugnen, ich bin und bleibe „Indie“. So viele Reisen mit Bright Eyes im Radio, so viele Festivals, bei denen ich den schönen Conor Oberst angehimmelt habe. Für ein Konzert bin ich mal allein (wieso wollte eigentlich keine*r mit!) nach Berlin mit dem alten Toyota meiner Mama gefahren. Neben mir stand Thees Uhlmann und ich fühlte mich unendlich verstanden. Jedes Album kann ich wieder und wieder hören, viele Songs sind „Grower“, die mit der Zeit ihre Qualität entfalten und für immer schön bleiben. Ihr hört es, ich bin verliebt in Conor, true love will find you in the end. 

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