Knapp zwei Jahre nach ihrem gefeierten Longplayer-Debüt „Soon“ hat das Leipziger Duo „Malky“ im vergangenen Herbst den Nachfolger „Where Is Piemont“ veröffentlicht. Ein Album mit Botschaft, verhandeln die beiden doch darauf unter anderem Themen wie die Flüchtlingsdebatte. Uns standen Daniel Stoyanov und Michael Vajna nun für unsere „My Soundtrack“-Reihe Rede und Antwort.
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Outcast – Ms Jackson
Die Nummer strahlt Stolz und Coolness aus. Outcast hat mich fasziniert – sie bringen so viel Farbe, so viel Energie. Wenn ich mal ein kreatives Tief habe, höre ich mir die „Stankonia“-Platte an. So frei muss Musik sein …
Prince – Cream
Habe den Song zum ersten Mal als kleiner Junge bei Freunden meiner Eltern im TV gehört und gesehen. Auch wenn ich damals nichts von Sex wußte – diese tiefe Gitarre, dieser Groove war die erste Definition von „Sexy“. Zur gleichen Zeit fanden ich und meine Schulfreunde ein Erotikheft im Hinterhof der Schule … Ich verknallte mich darin in eine Brünette mit roten Stiefeln und in meinem Kopf klang die Prince-Gitarre …
Nat King Cole – Nature Boy
So sentimental, so majestätisch: Nat King Cole – ein göttlicher Sänger – singt eine der schönsten Kompositionen, die es je gab. There was a boy …
Dr Dre – Still Dre
Starkes Brett – der Moll-Chord spricht Osteuropäer wie mich eh sofort an. Jahre später dreht Denzel Washington in „Training Day“ die Zündung seines Cadillacs und fährt mit seinem Kollegen und diesem Song eine Runde durchs Ghetto. Ich sitze im Kino mit offenem Mund – wie coooool ….
Chemical Brothers – Hey Boy, Hey Girl
Der Song hatte solche eine Magie auf mich ausgeübt! Ich hatte eine leere Kassette im Deck und den Finger auf „Rec“ bereit , doch im Radio kam die Nummer fast nie. Doch einmal hab ich sie erwischt, die Könige des „Big Beat“, nach zwei Wochen hatte ich 30 Sekunden von dem Song aufnehmen können und hatte mein erstes Bootleg.
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