Janice Prix (foto: Victor Hillström)

Janice Prix – IKAROS

Wiedersehen mit alten Bekannten: Das schwedische Indie-Noir-Trio Janice Prix hat uns in dieser Woche mit seinem Clip zur Single „Ikaros“ überzeugt. „Ikaros“ ist die dritte und letzte Single aus dem kommenden Debütalbum „Waking“, das am 17. Juli digital und als CD bei popup-record erscheint.

„Die Nummer ist eine typische ‚Du weiß nicht, was du hast, ehe du es verloren hast‘-Sache. Inspiriert wurde der Song durch einen Aufenthalt in New York vor einigen Jahren und der Text reflektiert die Unachtsamkeit und das Bedauern des zu nahe an der Sonne fliegens. Ebenso wie es die Figur aus der griechischen Mythologie im Songtitel tat“, erzählt Sänger Richard Henry über die neue Single.

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Das Indie-Noir-Trio aus der Industriestadt Trollhättan steht für cineastische Indie-Popsongs, gepaart mit einer gewissen Düsternis. Auch musikalisch war für es Janice Prix wichtig, in der neuen Single die Mystik der Thematil musikalisch einzufangen.

Dreh im schwedischen Nirgendwo

Das Musikvideo zu „Ikaros“ wurde in einer stillgelegten Fabrik, mitten im schwedischen Nirgendwo gedreht. Sänger Richard Henry zur Wahl der Location: „Da ist diesese besondere Atmosphöre in diesen Orten, die wir auch einfangen wollen und die dem Sound des Songs dienen soll. „

Die in farbenfrohem und gemustertem Stoff verhüllten Kreaturen, die im gesamten Video zu sehen sind, sind von dem Ölgemälde „Now You See Me“ des Künstlers Markus Åkesson inspiriert. Dasselbe Ölgemälde ziert „Ikaros“ auch als Single-Artwork.

Vom Ende eines Schnurrbarts

Auch wenn das Wort „Wachs“ nur einmal im Text erwähnt wird, ist das ganze Video mehr oder weniger um diese Thematik aufgebaut. Und obwohl der Vater des Regisseurs Helge Olsén als professioneller Wachskünstler dem Dreh assistierte, konnten Misgeschicke nicht vermieden werden. So lies sich Bassist MK beispielweise für Stunden in Stoff einwickeln: „Am Ende fühlte ich mich klaustrophobisch. Aber das Schlimmste war, dass kochendes Wachs durch den Stoff auf meine Haut sickerte, während ich absolut still sitzen musste. Take für Take. Danach musste ich stundenlang versuchen, Wachs von meinem Schnurrbart zu bekommen. Vielleicht war das der entscheidende Moment, an dem ich mich unbewusst entschlossen habe, ihn endgültig zu rasieren. “

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