„Is This Thing On?“ ist eine Geschichte darüber, wie sich Liebe und verliebte Menschen im Laufe der Zeit verändern können. Der Streifen liegt jetzt fürs Heimkino vor.
Die Ehe von Alex (Will Arnett) und Tess (Laura Dern) ist still und langsam zerbrochen. Nach einer langen gemeinsamen Zeit ziehen die beiden einen Schlussstrich – und stehen damit vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Alex kämpft mit dem Älterwerden sowie der bevorstehenden Scheidung und sucht in der New Yorker Comedy-Szene nach einem neuen Lebenssinn. Tess hingegen stellt sich den persönlichen Entbehrungen, die sie ihrer Familie zuliebe in Kauf genommen hat. Die frühere Volleyballerin denkt darüber nach, als Trainerin eine Rückkehr in ihre geliebte Sportart zu wagen. Klar ist: Beide müssen sich irgendwie mit Themen wie Co-Parenting – immerhin haben sie zwei zehnjährige Söhne-, Identität und der Frage auseinandersetzen, ob Liebe eine neue Form annehmen kann.
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„Is This Thing On?“ erzählt eine hoffnungsvolle, weil zutiefst menschliche Geschichte. Eine Geschichte, mit der sich sicher viele Zuschauer identifizieren können, weil sie mitten aus dem Leben gegriffen scheint. Und das ist sie auch. Inspiriert wurde sie durch das Leben des britischen Komikers John Bishop, den Arnett mal zufällig auf einem Kanalboot in Amsterdam traf. Der Streifen, bei dem Bradley Cooper nicht nur als Nebendarsteller, sondern auch als Regisseur, Drehbuchautor (gemeinsam mit Arnett und Mark Chappell) und Produzent (gemeinsam mit Arnett, Weston Middleton und Kris Thykier) fungierte, punktet mit einem Star-Ensemble, das Lust auf das Projekt und eine großartige Chemie hat. Das Manko: Hier und da plätschert der Film etwas vor sich hin, das Erzähltempo hätte gut und gerne angezogen werden können. Knapp zwei Stunden Spielzeit sind – gemessen am Plot – einfach zu lang. Wirklich viele zündende Gags sollte man auch nicht erwarten, der Film ist eher in der Kategorie „Drama“ zu verbuchen.
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