Die Unfassbaren 3 (foto: Leonine Studios)

Die Unfassbaren 3 – Now You See Me

Erscheinungsdatum
März 6, 2026
Verleih
Leonine Studios
Unsere Wertung
4

„Die Reiter“ satteln noch einmal auf: Mit „Die Unfassbaren 3 – Now You See Me“ liegt nun nach langer Wartezeit der dritte Teil des Heist-Franchise vor, aber auch der schwächste. Der Streifen ist soeben fürs Heimkino erschienen.

Der letzte Ritt der vier Reiter ist zehn Jahre her. Aber ihre Show lebt weiter, weil drei junge Illusionisten eben diese mit Hilfe von Hologrammen und Deepfakes faken. Das Geld auf der Show, das aus dem Krypto-Wallet eines Superreichen stammt, verteilt das Trio auf die anwesenden Zuschauer um, ehe die Polizei dem Spektakel Einhalt gebietet. Das Trio bekommt daraufhin Besuch von einem der Original-Reiter, J. Daniel Atlas (Jesse Eisenberg). Er soll die Drei im Auftrag von The Eye, einer geheimen Magier-Vereinigung, rekrutieren, um einen Diamanten der kriminellen Veronika Vanderberg (Rosamund Pike) zu stehlen und ihr das Handwerk zu legen. Ein anspruchsvoller Coup, der alle vergangenen in den Schatten stellen soll – und die Original-Gang wiedervereint.

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Das Prinzip des Franchises dürfte mittlerweile bekannt sein: Seit 2013 sind die Reiter nun schon unterwegs, um spektakuläre Raubüberfälle zu begehen, bei denen ihre Skills als Illusionisten voll ausgeschöpft werden. Natürlich nicht der Gier wegen, sondern um irgendwelchen bösen Buben einen Stock zwischen die Speichen zu werfen. Die Stories waren bisher immer eher dürftig, die Filme leben von den Heist- und Magie-Elementen. Das ist auch beim vorliegenden dritten Teil nicht anders, der dem Ganzen ein bisschen frisches personelles Blut in personeller Hinsicht zuführen will. Leider ist die neue junge Garde – June (Ariana Greenblatt), Charlie (Justice Smith) und Brosco (Dominic Sessa) – in schauspielerischer Hinsicht kein Upgrade.

Es wirkt, als sei der Zauber der Reihe langsam oder sicher verflogen. Eine insgesamt eher unmotivierte Schauspieler-Schar. Bei den eindimensionalen Figuren auch kein Wunder. Ein Drehbuch voller Klischees und Logiklöcher. Immer schlecht: Eine Bösewichtin (oder einen Bösewicht), der (dem) man das Schurkesein nicht abnimmt. Dialoge, die mit „hölzern“ noch höflich beschrieben sind. Nervige, lieblose CGI-Effekte. Dass dennoch ein vierter Teil in Planung ist, muss Angst machen.

4
Mau.
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