Dhani Harrison - In///Parallel (foto: bmg)

Dhani Harrison – In///Parallel

Erscheinungsdatum
Oktober 6, 2017
Label
BMG
Unsere Wertung
7
Anspieltipps
London Water
Never Know
Admiral Upside Down
All About Waiting
7
Gelungenes Solo-Debüt.
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Rund zwei Jahrzehnte lang tummelt sich der gute Dhani Harrison nun schon im Musik-Biz. Nun hat sich der Mann endlich zu seinem ersten richtigen Solo-Album durchgerungen: „In///Parallel“, auf dem sich Rock und Electro-Beats küssen, ist richtig gut geworden.

Ja, sicher. Die Ähnlichkeit zum berühmten Papa ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Sowohl optisch als auch stimmlich. Dhani Harrison ist der Sohn des Beatle George Harrison, aber: Er ist mehr als das. Ein Musiker, dessen großer Name ihm sicher die eine oder andere Tür geöffnet hat, der aber seines eigenen großen Talents wegen Anerkennung und Aufmerksamkeit verdient. Erste Gehversuche unternahm der Brite mit der Alternative-Rock-Band Thenewno2, ehe er sich in den vergangenen Jahren eben mit dieser Kapelle oder auch solo vor allem der Filmmusik widmete. So schrieb Harrison unter anderem den gefeierten Soundtrack von „Beautiful Creatures“, Sir Ben Kingsleys „Learning To Drive“ und die Musik der TV-Serien „The Divide“, „Outsiders“ und „Good Girls Revolt“. Einen Grammy hat der umtriebige Mann auch schon.

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Seine Vorliebe fürs Cineastische lebt der 39-jährige Harrison nun auch auf seinem ersten Solo-Album „In///Parallel“ aus. Das Label bezeichnet es passend als den Soundtrack zu seiner Selbstentdeckung, und in der Tat: Erstmals, so scheint es, kehrt Harrison hier musikalisch sein Innerstes nach außen. Der verträumte, beinahe schon meditative Opener „Never Know“ verbeugt sich mit seiner Sitar-Sequenz kurz vor Papa George, der es ja bekanntlich sehr mit indischen Klängen hielt, ist aber keine Retro-Veranstaltung, sondern kommt durchaus modern daher. Nicht das einzige Mal, dass Harrison auf diesem Machwerk mit Beatles-Einflüssen hantiert und diese in die Gegenwart übersetzt: Auch „Admiral Upside Down“ atmet hörbar den Geist der Fab Four.

Vorliebe für das Cineastische

Etwas aggressiver wird es auf der Industrial-Nummer „#Waronfalse“ und dem ebenso düsteren „Úlfur Resurrection“. Man merkt: Harrison legt sich auf diesem Album nicht fest, ist unheimlich vielseitig unterwegs.

Besonders stark aber: das mit fast schon acht Minuten episch geratene, abwechslungsreiche „London Water“, bei dem US-amerikanische Sängerin Mereki dem guten Dhani zur Hand geht (was sie auch bei der Nummer „Poseidon (Keep Me Safe“) tut. Nicht die einzigen Kollaborationen: Beim vielleicht am ehesten radiotauglichen „All About Waiting“ auf dem sonst experimentellen und versponnenen Machwerk wird Harrison von Camila Grey unterstützt.

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