Devendra Banhart – Kantori Ongaku

In unserem surrealen Video der Woche verwebt Devendra Banhart sehr viel Haar und einige Fetische miteinander zu “Kantori Ongaku” (“Country Music”).

In “Kantori Ongaku verweist Banhart im Japanisch vorgetragenen Refrain auf die Experimental Pop Legende Haruomi Hosono, Gründungsmitglied von Yellow Magic Orchestra.  

Das Video, umgesetzt von den Giraffe Studios, zeigt dabei einiges an Bildwelten. Der Clip mäandert in grellen Farben irgendwo zwischen Fiebertraum, Fantasiewelt und sexueller Wunschvorstellung – oder um es mit einem Youtube Kommentar zu beschreiben: „It’s like Lou Reed and Mac Demarco smoked a hybrid and made love in Japan“. Aber seht selbst:  

Der Song ist ein Vorgeschmack auf das neue Album “Ma”, das Banhart am 13. September veröffentlichen will. “Ma” ist der Nachfolger zum in der Kritik wohl aufgenommenen letzten Album “Ape in Pink Marble”.

“Ma is dedicated to motherhood,” erklärt Banhart. “The title of the album comes from the realization that the word ‘Ma’ is a very good candidate for our first utterance and our very last whisper. The word itself means ‘Mother’ in countless languages.” 

Das Album enthält neben leichtfüßigen, humorvollen Tracks auch tief melancholische Ausflüge in das Thema Motherhood. Da Devendra in Venezuela aufwuchs und seine Muttersprache neben Englisch ebenfalls Spanisch ist, gibt es auf dem Album drei Tracks in letzterer Sprache. Außerdem singt er den Refrain von “Kantori Ongaku” auf Japanisch und einen Track auf Portugiesisch. 

Das Album streift neben autobiografischen Episoden ebenfalls Themen wie Mutterliebe, die Beziehung von Müttern zu ihren Kindern als auch dem Verlust dieser Verbindung.

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