Avatar - Fire and Ash (foto: Disney)

Avatar: Fire and Ash

Erscheinungsdatum
Juni 12, 2026
Verleih
Disney
Unsere Wertung
6.5

Filmemacher James Cameron entführt das Publikum erneut in die faszinierende Welt von Pandora: Mit „Avatar – Fire and Ash“ liegt nun der dritte Teil der Avatar-Saga fürs Heimkino vor. Der Streifen erscheint auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray sowie als limitiertes Steelbook in 4K UHD und 3D.

Familie Sully ist in Trauer, der Tod ihres ältesten Sohnes Neteyam in der Schlacht um den Tulkun-Jäger (im Vorgängerfilm) hat sie kräftig durchgeschüttelt. Gerade Jake (Sam Worthington) hadert mit sich, er findet, er habe als Beschützer der Familie versagt. Mit Adoptivsohn Spider (Jack Champion) kommt es dabei zum Bruch, ist man seinerzeit doch in den Tulkun-Jäger zurückgekehrt, um Spider zu retten. Vor allem Neytiri macht Spider für den Tod von Neteyam verantwortlich, für sie ist Spider nicht mehr Teil der Familie.

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Irgendwann hat die Familie das Gefühl, dass sie an den Riffen von Pandora nicht mehr sicher ist. Dann tauchen die sogenannten „Wind Traders“ auf – ein nomadisches, den Himmel bereisendes Volk. Anführer, Paylak (David Thewlis) bietet an, Spider zurück zum High Camp zu bringen. Die Familie will Spider, trotz aller Unstimmigkeiten, nicht alleine gehen lassen – und beschließt, ihn auf der Reise zu begleiten.

Doch der Weg der Sullys wird von einem neuen Feind bedroht – dem Aschevolk, einem kriegerischen Stamm unter der Führung der wilden Varang –, die sich gegen Eywa und die uralte Lebensweise der Na’vi gewandt haben.

Visuell immer noch imposant

Keine Frage: Mit dem ersten „Avatar“-Teil hat Cameron 2009 visuell Maßstäbe gesetzt, der Film war seiner Zeit damals weit voraus. Eigentlich wollte er direkt 2014 mit Teil zwei nachlegen, am Ende mussten sich die Fans aber bis 2022 gedulden, ehe „The Way Of Water“ nachgelegt wurde. Jetzt geht es quasi fast Schlag auf Schlag, liegt nun doch der dritte Teil (insgesamt sind wohl fünf angedacht) fürs Heimkino vor.

Der ist visuell immer noch ein echtes Spektakel, auch wenn in Sachen technischer Innovation die Sprünge nicht mehr ganz so groß sind. Dennoch: Das ist nach wie vor echtes Blockbuster-Kino. In Sachen Story und Plot fehlt es etwas an Originalität, dazu werden Schlüsselelemente der vorigen Avatar-Filme doch mehr oder weniger kopiert. Lässt das Ganze etwas formelhaft wirken. Mit mehr als drei Stunden ist der Streifen auch etwas zu lang und selbstverliebt geraten. Dank des grandiosen Schauwerts lässt man sich am Ende aber doch gern nach Pandora entführen. Zumal es doch einigermaßen interessant ist, wie Cameron hier ganz aktuelle, zeitgenössische Debatten (Generationentrauma, Flucht, Identität, Rassismus, KI) einarbeitet.

Übrigens: Die gesamte cineastische Reise von „Avatar“ ist nun auch in einer 3-Movie-Collection verfügbar, die als DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray erhältlich ist und die Filme „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, „Avatar – The Way Of Water“ und eben „Avatar – Fire and Ash“ umfasst.

6.5
Visuell ein Spektakel, inhaltlich zu formelhaft.
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