acid.milch&honig (Foto: Andreas Hornoff)

24 Stunden mit … Acid.Milch&Honig

Acid.Milch&Honig, das ist der eigenwillige Name (mit DDR-Bezug) eines Leipziger Solokünstlers, der nach 20 Jahres der Aufs und Abs in der Rave-Punk Szene wie auch im Persönlichen nun sein Debütalbum auf einem kleinen Berliner DIY-Label veröffentlicht hat. Legendäre Live-Auftritte in besetzten Häusern und Wagenburgen hallen bis heute nach. Alles reichlich links und unorthodox, ohne aber den Pop-Appeal je ganz zu verleugnen. Auf dem selbstbetitelten Debütalbum befinden sich teils so alte Songs, dass sie im Zyklus der gesellschaftlichen Wiedervorlagen 20 Jahre später neu-aktuell werden, und: hauptsächlich zum ersten Mal überhaupt in einer Studio-Qualität erscheinen. Wir haben den Leipziger Musiker nun für unsere 24-Stunden-Reihe gewinnen können – und er hat uns mitgenommen zu einer geheimen Party.

Breakfast

…was macht eigentlich acid.milch&honig den lieben langen Tag? Heut Abend z.B. gehts auf ne illegale Underground-Party, da muss es ein ordentliches Frühstück sein mit Salat und im Hintergrund mit einem Glas Milch mit Honigschaum und Acid (Das blaue Zeugs) 😜 (foto: Susan Kleemann)

Studiobunker

Danach gehts auf in meinen Studiobunker. Um das Grau des Alltags und den Mief der aktuellen Hiobsbotschaften aus aller Welt abschütteln zu können muss man sich zum Warmmachen auch schon mal auf den Kopf stellen können, bevor man frei für Kunst und Rave wird! (foto: Susan Kleemann)

Produktion

Mein aktuelles Album ist in der Tat mit sehr abgefahrener Technik entstanden statt mit teurem Studio-Technik-Park. Ein ausgemusterter Industrierechner und selbstprogrammierte Software-Synthesizer machten 95% der Produktion aus. Wenn Ihr Interesse habt und Euch mit Bezug auf diesen Neon-Ghost-Artikel meldet, schick ich Euch die unveröffentlichten Softwareplugins (VST) for free zu! 😁 (foto: Susan Kleemann)

Mittagspause

acid.milch&honig bei der Mittagspause: Mein kleines Studio liegt in einer nur teilweise erschlossenen Industriebrache, das Flair inspiriert ordentlich zu Noise und Klangexperimenten jenseits von Weichspühl-Pop. (foto: Susan Kleemann)

Abreise

Es geht los zum Gig, ich kenne nur das ungefähre Ziel, der tatsächliche Spielort bleibt geheim bis zur Ankunft am vereinbarten Treffpunkt mit der veranstaltenden Crew. Tatsächlich ist das geheimnisvolle Flair solcher Partys jenseits von Kommerz und großem Trubel etwas Unersetzliches und Einmaliges. Die Crews im Untergrund sprühen vor Detailverliebtheit und kreativen Ideen!

Energie tanken

Auf dem Weg noch mal schnell meine Mitte spüren und Energie tanken beim Sonnenuntergang in unberührter Natur. (foto: Susan Kleemann)

Im Stress

Der Aufbau muss fix gehen, ich bin im Stress und alle Kabel und Geräte müssen exakt verkabelt sein sonst wird’s später nix mit Party und herumspringen … (foto: Susan Kleemann)

Showtime

Meine Gigs lasse ich eher selten fotodokumentieren, es geht ja eher darum, dass wir alle vor Ort Spaß beim herum raven haben, ausserdem war die heutige Party ja eigentlich geheim, aber diesen einen eher untypisch ruhigen aber besonders schönen Moment des Abends will ich Euch trotzdem fotografisch preis geben. (foto: Susan Kleemann)

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