„Not very sexy“: Madonna lästert über „50 Shades of Grey“

Madonna (foto: wikipedia/david shankbone)

Pop-Ikone Madonna (56) ist ja nun nicht gerade dafür bekannt, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Jetzt zieht die Sängerin in einem Gespräch mit dem Billboard-Magazine gegen „50 Shades of Grey“ vom Leder.

„Die Bücher sind nicht besonders sexy“, ätzt Madonna nun in „Billboard“ und vermutet: „Vielleicht appelliert ’50 Shades‘ an Menschen, die noch nie zuvor Sex hatten.“ Die Pop-Queen jedenfalls ist nicht angefixt. Obwohl sie ja mit der Thematik vertraut ist: Immerhin reiste sie schon selbst mit S/M-Bühnenshows um den Globus. Gerade ein Punkt stößt ihr besonders auf: „Kein Mann der Welt würde so häufig Oralverkehr mit seiner Frau oder Freundin haben. Das ist einfach unrealistisch. Kein Mann isst soviel P****. Sie habe von dem Machwerk einfach mehr Action erwartet, „irgendetwas Spannendes im Red Room“. Aber: Nix war’s. „Okay, viel Spanking, aber das wars dann auch schon“, bemängelt Madonna.

Klar, dass die Buch- und Filmkritik des früheren Material Girls wohl Reaktionen aus der Fanszene provozieren wird. Das weiß die Gute, schließlich ist sie ja lange genug im Geschäft. Und so liegt der Verdacht nahe, dass Madonna mit ihren Aussagen die Veröffentlichung ihres neuen Albums „Rebel Heart“ promoten möchte, die für den 10. März angepeilt ist. Dazu würde auch ihr Auftritt bei den Grammy Awards passen, für den sie Kritik erntete. Dort ließ die 56-Jährige ihren blanken Hintern blitzen.

Staying relevant  das scheint das Credo der Stunde für Madonna zu sein. Zumindest der Sender BBC Radio 1 spielt da nicht mehr mit. Er ließ verlauten, die Musik von Madonna aus dem Programm zu verbannen. Sie sei „irrelevant und alt“, so die Begründung. Ihre jüngste Single „Living for Love“ sei seit Dezember verfügbar, BBC 1 habe den Song allerdings erst ein einziges Mal abgespielt. Albern: BBC will die Madonna-Mucke fortan nur noch auf Radio 2, der Station für „ein älteres Publikum ab 35“, spielen.