My Soundtrack: Ida Gard

Ida Gard (foto: revolver)

In Dänemark ist Ida Gard ein aufgehender Stern. Und obendrein eine Künstlerin mit eigenem Kopf. Es geschieht ja nun nicht häufig, dass eine junge Musikerin einen Major-Label Deal ablehnt. Doch für die damals 22jährige Dänin Ida Gard, die gerade einen renommierten Radio-Wettbewerb gewonnen hat und einen Kickstart ins Musik-Business hinlegt, fühlte sich dieses Angebot eher so an, als ob sich jemand in ein Lotterie-Ticket einkaufen möchte, das bereits gewonnen hat. Sie entscheidet sich dafür, in Eigenregie Schritt für Schritt eine Karriere aufzubauen, die von Dauer ist. Mittlerweile ist mit „Womb“ (2016) ihr drittes Album auf dem Markt. Läuft also bei der Dame. Uns stand sie nun für unsere „My Soundtrack“-Reihe Rede und Antwort.

 

 

Speak Softly Love (from The Godfather)
Growing up I didn’t listen to a lot of music. Instead I played it on the piano, reading sheet music. This one was one of my absolute favorites and still is. The melody is SO strong and melancholic. I love it.

Als ich aufwuchs, hörte ich nicht viel Musik. Stattdessen spielte ich selbst Piano und las dazu vom Blatt ab. Dieser Song war einer meiner absoluten Favoriten – und ist es immer noch. Die Melodie ist so stark und melancholisch. Ich liebe es.

 

Nirvana – The Man Who Sold The World (Bowie cover)
I connect the Nirvana Unplugged album to my early teens when I was tiptoeing into rock music. It’s a cover of a magnificent song where lyrics, melody and arrangement are combined to perfection. This song was actually one of my first meetings with both Nirvana and David Bowie. Pretty nice combo!

Ich verbinde Nirvanas „Unplugged-Album mit meinen frühen Teenager-Jahren, als ich gerade die Rockmusik für mich entdeckte. Das hier ist das Cover eines wunderbaren Songs, der Lyrics, Melodie und Arrangement perfekt kombiniert. Der Song war mein erstes Treffen mit Nirvana und David Bowie. Tolle Kombination!

 

Alanis Morissette – You Oughta Know
I can’t deny that Alanis was one of my major early influences. I taught myself to play the guitar by plowing through the Jagged Little Pill album and belting my heart out… It’s a great album and this song is a good representative, I think!

Ich kann nicht abstreiten, dass Alanis einer meiner größten früheren Einflüsse war. Ich brachte mir Gitarre spielen bei, indem ich die Songs von „Jagged Little Pill“ rauf und runter spielte und mir dabei das Herz aus dem Leib sang. Ein tolles Album und dieser Song repräsentiert das ganz gut, denke ich.

 

Jenny Wilson – Summer Time – The Roughest Time
A great song for dancing in the living room or wherever. I think Jenny Wilson has a charm not unlike Joni Mitchell and I love how she produces her music.

Ein toller Song, um dazu im Wohnzimmer – oder wo auch immer – zu tanzen. Ich finde, Jenny Wilson hat den Charme einer Joni Mitchell und ich liebe die Art und Weise, wie sie ihre Musik produziert.

 

Fiona Apple – Hot Knife
Such a cool and different song with a dark and sensual vibe. I think Fiona Apple’s latest album is great from start to finish and this song is the one that makes me press ‚repeat‘ again and again.

Solch ein toller, andersartiger Song mit einem dunklen und sinnlichen Vibe. Ich denke, Fiona Apples jüngstes Album ist großartig, vom Anfang bis zum Schluss, und dieser Song lässt mich ständig den Repeat-Knopf drücken.