Aurora (foto: morgan hill murphy)

„The Seed“: Aurora widmet sich dem Klimawandel

Auf ihrer neuen Single „The Seed“ widmet sich Aurora dem Thema Ökologie – und zeigt deutlich, in welche Richtung es mit ihrem kommenden Album „A Different Kind Of Human“ (Release: 7. Juni) gehen soll. Die Platte soll eine Fortsetzung des im letzten Jahr erschienen Albums „Infections of a Different Kind“ sein.

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1,4 Millionen junge Menschen marschierten im letzten Monat, um ihre Regierungen zu bitten, mehr zu tun, um den Verfall unserer Umwelt zu verhindern – eine Sache, für die Aurora sehr viel Leidenschaft hat. „The Seed“ malt ein Bild von vergifteten Flüssen, gefällten Bäumen und basiert lyrisch auf einem indianischen Sprichwort: „Du kannst Geld nicht essen, oh nein“. Der Song baut sich zu einem riesigen, grüblerischen Chor auf, wobei die Tribal-Percussions, die durch Auroras Musik laufen, der zarten Intimität ihrer Stimme gegenüberstehen.

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 Ihr drittes Album, das im Sommer erscheint, soll experimenteller sein als der Vorgänger, die ökologische Krise und die Folgen des in der Gesellschaft weit verbreiteten Individualismus werden zentrale Themen sein.

Akustisch wollte Aurora, dass dieses Album „explosiver und lauter“ wird als ihre vorherigen Veröffentlichungen, um zu zeigen, wie sich ihr Leben in den letzten zwei Jahren verändert hat. Ironischerweise wurde die Platte im Laufe eines Monats in einem Lo-Fi-Space aufgenommen. „[Die Aufzeichnung von Infections….] war sehr aufwendig – die Location [ein französisches Schloss] war riesig und schön und verträumt, ich war ganz weit weg und man kann es hören. Für diese Platte wollte ich einen sehr kleinen Raum mit einem violetten Boden und dunkelblauen Wänden schaffen, und es waren nur ich und meine Schlagzeuger“.

Mit ‘A Different Kind of Human’ will Aurora etwas mit einem erhöhten emotionalen Bewusstsein und Reife schaffen. „Die Leute sagen: „Lebe, als ob dir alles egal wäre“ oder „feiere, als ob dir alles egal wäre“, aber ich kümmere mich gerne um Dinge. Ich glaube aber auch, dass die Menschen es auch so sehen, jetzt mehr denn je. Beispielsweise seitdem Trump gewählt wurde haben die Menschen angefangen sich politisch stärker zu involvieren, weil sie frustriert sind. Es ist eine Zeit der erhöhten Aufmerksamkeit“. „Die Musik soll Treibstoff sein“, sagt sie. „Nicht gegen Menschen, sondern um das Feuer in uns zu entfachen“.


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