Rihanna (foto: julia schoierer/universal music)

Rihanna legt sich mit Snapchat an

Superstar Rihanna hat ihre Fans zum Snapchat-Boykott aufgerufen. Der Grund: Der Social-Media-Dienst hat die Sängerin mit einer geschmacklosen Anzeige verärgert.

Das Unternehmen hatte kürzlich eine Anzeige für die App „Would You Rather“ veröffentlicht, in der der Betrachter gefragt wurde, wem er denn lieber eine reinschlagen würde: Chris Brown oder Rihanna. Dazu zeigte es jeweils Bilder der beiden Pop-Stars. Eine Verhöhnung Rihannas, die 2009 Opfer häuslicher Gewalt wurde. Brown hatte sie damals geschlagen, wurde deswegen zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Klar, dass weder Brown noch die Sängerin diese Anzeige witzig fanden. Und so forderte Rihanna ihre Fans via Instagram dazu auf, Snapchat zu boykottieren. Ein Appell, der nicht ungehört blieb: In den Sozialen Medien taten viele Nutzer ihren Unmut über die geschmacklose Anzeige kund, die Snapchat-Aktie verlor mächtig an Wert (am Donnerstag knapp fünf Prozent).

Snapchat hat sich mittlerweile öffentlich entschuldigt und die Anzeige gelöscht. Sie sei „ekelhaft und hätte niemals bei uns erscheinen sollen“, ließ das Unternehmen in einer Pressemitteilung verlauten.

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