Mister Me (foto: Christoph Voy)

My Soundtrack: Mister Me

Eigentlich hat Micha Meißner alias Mister Me ja als Rapper angefangen. Dann fielen ihm mit 17 wegen einer Autoimmunkrankheit alle Haare aus. Micha fiel in ein tiefes Loch, kämpfte sich wieder raus – und wechselte das Fach. Mit Gitarre und Klavier liefert Meißner seither Deutsch-Pop mit Kante. Am 11. Oktober erscheint nun sein zweites Album „Vom Ende der Welt“. Und bevor es dann im November auf große Tour geht, hat sich der Gute noch schnell Zeit für unsere „My Soundtrack“-Reihe genommen. Dabei hat er sich ausnahmsweise nicht fünf Songs ausgesucht, sondern drei Platten, die ihm besonders wichtig sind.

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Tua – Grau

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Es ist einfach das beste deutschsprachige Rap-Album, das es gibt. Ein mega gutes Gesamtkunstwerk. Diese Platte zieht mich jedes Mal wieder in ihre eigene Welt und bringt auch immer so ein leichtes Depressionspotenzial mit. Mega gut produziert, total eigene Atmosphäre, weil Tua offensichtlich musikalische Einflüsse verarbeitet, die sonst niemand in dieser Mischung so richtig hat. Zumindest im Rapkosmos nicht. Killer Album! Auch 10 Jahre danach noch!

Maeckes – Tilt

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Eigentlich kann ich mich nicht entscheiden, ob „Tilt“ oder „Kids“ mich krasser gepackt hat. „Tilt“ ist für mich dann aber doch weitaus facettenreicher und komplexer als „Kids“, welches einfach „nur“ krass kühl ist! All die Querverweise, die „Tilt“ hat, auch in andere Tracks außerhalb des Albums, mag ich sehr. Plus mega Bilder in den Texten und alles immer ein wenig quer statt gradlinig. Unglaublich gut!

Tim Neuhaus – The Cabinet

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Kann man immer anmachen. Egal zu welcher Uhrzeit und zu welcher Stimmung. Sehr warm, sehr reduziert. Leicht kitschig, ohne dabei kitschig zu sein. Ist auch einfach ein Zeichen für Qualität, dass sich diese Platte seit acht Jahren nie wirklich für mich verabschiedet oder abgenutzt hat.

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