My Soundtrack: Jannik Brunke

Jannik Brunke (foto: tamino zuch)

Do It Yourself – das ist das von Jannik Brunke. Der 22-Jährige aus Juist ist ein Allroundtalent, das nicht nur alle Instrumente auf seinen Aufnahmen selbst spielt, sondern die Songs auch selbst schreibt und produziert. Und auch die Videos dreht er höchstpersönlich. „Alles, was ich hier gerade mache, ist echt super persönlich und sehr privat. Ich trau mich schon fast nicht die Songs rauszubringen, da ich in meiner Musik so viel von mir preisgebe.“ Nachempfinden kann man das, wenn man mal in seiner bisherigen EPs reinhört, die sich immer mit einer bestimmten Phase seines Lebens auseinandersetzen: den Jahren auf Juist (Insel-EP) oder in Berlin (Stadt-EP). Im Februar erscheint nun seine “Welt-EP”, auf der er seine jüngsten Reisen (um die Welt und zu sich selbst) thematisiert. Mit “Richtung Ich” liegt die erste Single daraus bereits vor. Uns stand der Gute nun für unsere My Soundtrack-Reihe zur Verfügung.

 

Jon Billion – All time Low

Dieser Song, aber vor allem Jon Billion als Produzent, hat mir musikalisch nochmal ganz neue Möglichkeiten aufgezeigt. Dieser spezielle Einsatz von Drumbeats, Samples und Groove (Shuffle/Swing) ist mir in andere Songs davor noch nie so bewusst geworden. Ihm ist jedes kleine Detail wichtig. Das sieht man auch in den Making of-Videos zu seinen Songs.Dass er auch alles selber macht, von Writing bis Production, sehe ich auf jeden Fall als kleine Parallele zu mir. Hier und da gucke ich mir gerne mal was ab. Immer wieder faszinierend wie er Orgeln, Synthies, Akustikgitarren einsetzt und durch Wortspiele und Betonungen ganz besondere Rhythmiken findet. Wahnsinnskünstler.

 

Fabian Römer – Zimmer ohne Zeit

Fabian Römer beweist, wie man persönliche Texte schreiben kann, und man sich als Zuhörer trotzdem damit identifiziert. Dieser Song steht eins zu eins für meine Jugend! Das Ganze verpackt mit ein bisschen Kinderfantasie und der richtigen Portion Ehrlichkeit hat mich sehr inspiriert.

 

The Kooks – Seaside

Von der neunten bis zwölften Klasse habe ich The Kooks jeden morgen auf dem Weg zur Schule gehört. Den britischen Akzent muss man mögen beziehungsweise eigentlich ist der komplette Gesang gewöhnungsbedürftig. Irgendjemand hat auch mal zu mir gesagt, dass The Kooks eine Mädchenband seien. So ein Quatsch! Die Energie und die Sounds ihrer Songs feier ich und das bis heute!

 

Bon Iver – 715 – CR∑∑KS

Hört es euch einfach an. Flasht mich jedes mal. Mehr will ich dazu nicht sagen.

 

Toto – Rosanna

Oh mein Gott, dieser Drumshuffle. Ich muss den jedes Mal spielen, sobald ich irgendwo ein Drumset rumstehen sehen. Toto ist ebenfalls für mich ein Stück Kindheit. Vor allem, weil mein Dad so ein großer Fan der Band war. Toto sind einfach übertrieben musikalisch und verwenden immer diese ins Gehirn fressenden Pop-Toplines.

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