Irma - The Dawn (foto: irma pany)

Irma – The Dawn

Erscheinungsdatum
Februar 28, 2020
Label
Irma Pany
Unsere Wertung
9
Anspieltipps
Black Sun
Golden Glow
Shivers
Venom Of Angels
9
Großartig.
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Irma ist wieder da: Die aus Kamerun stammende, französische Musikerin meldet sich mit ihrem dritten Studioalbum „The Dawn“ zurück. Auf diesem zeigt sich die Gute äußerst breit aufgestellt.

Wenn man so will, ist Irma Pany eine der ersten YouTube-Stars. Sie war eine der ersten Künstlerinnen, die über die Plattform entdeckt wurden und eine echte Karriere starten konnten. 2008 wurde das Label My Major Company auf sie aufmerksam, 2011 erschien auf eben diesem – dank Crowdfunding – Irmas Debütalbum „Letter To The Lord“ – eine Top-Ten-Platte in Frankreich, der mit „I Know“ ein großer Hit entsprang. Die Nummer wurde damals von Google für eine Kampagne verwendet, Irma war plötzlich berühmt. 2014 folgte dann mit „Faces“ Album Nummer zwei, das immerhin noch eine Top-20-Platte wurde. Bevor sie sich versah, war sie nonstop am Touren. Einmal durfte sie dabei sogar Bob Dylan supporten. Aufregende Zeiten waren das, sagt sie, aber der ganze Trubel wuchs ihr auch irgendwann über den Kopf.

Irgendwann wurde der Trubel zu viel

Und so gingen die Jahre ins Land, ehe es Irma wieder in den Fingern juckte, mal wieder eine neue Platte zu machen. Eine Art Neuanfang sollte es werden, das war klar. Wie besessen arbeitete die Gute an dem Album, auf dem jeder Song eine Story haben sollte. Immerhin wollte sie jedem einzelnen Track ein Video spendieren. „Every song has a story, every story has a picture, every day a new dawn. Mine is called “The Dawn”“, so Irma über dieses sehr persönliche Werk. Die Arbeit daran beschreibt sie als beinahe therapeutisch.

Das Ergebnis: spektakulär. Irma schenkt uns auf „The Dawn“ 13 neue Tracks, von denen keiner abfällt. Stilistisch ist sie dabei unheimlich breit aufgestellt. Das Angebot reicht hier von Soul und Folk über Pop bis hin zu Hip Hop und R&B, Blues und Afro-Folk. And the list goes on. „Shivers“ etwa ist eine wunderbare Afro-Pop-Hymne. „Golden Glow“ kommt als bockstarker Dance-Track daher, der an Michael Jackson erinnert. Auch „Dusk To Dawn“ will auf die Tanzfläche ziehen. „Venom Of Angels“ ist eine emotionale, folkige Soul-Hymne, die sich mit dem Ausleben weiblicher Leidenschaft beschäftigt, während „Black Sun“ hochemotional das Thema psychische Probleme verhandelt. Und auch „Nobody’s Fault But Mine“ bleibt haften.

Keine Frage: „The Dawn“ ist ein gelungenes Comeback. Ein Comeback einer großartigen Künstlerin, die mittlerweile total bei sich angekommen zu sein scheint.

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