Eine Frau mit berauschenden Talenten (foto: good! movies)

Eine Frau mit berauschenden Talenten

Erscheinungsdatum
Februar 25, 2021
Verleih
good! movies
Unsere Wertung
6.5
6.5
Unterhaltsam.
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„Breaking Bad“ auf Französisch: In „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ mutiert eine unscheinbare Frau zur großen Drogen-Autorität. Der Film liegt nun fürs Heimkino vor.

Patience (Isabelle Huppert) ist selbstbewusst, unabhängig und vor allem schlagfertig. Nur bei ihren Finanzen ist Luft nach oben. Als Arabisch-Dolmetscherin im Drogendezernat übersetzt sie abgehörte Telefonate der Drogenszene und ist dafür massiv unterbezahlt. Als das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter wegen unbezahlter Rechnungen droht, die alte Dame auszuquartieren, gerät Patience unter Druck.

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Der Zufall will es, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist. Patience entscheidet sich spontan gegen die Ehrlichkeit und sabotiert die Beschlagnahmung der Drogen. In Eigenregie fahndet sie nach dem hochwertigen Hasch – und wird fündig. Patience macht sich sofort fröhlich ans Werk und zeigt sich von ihrer besten Seite: als begnadete Verkäuferin mischt sie den Pariser Drogenmarkt maximal auf. Ob marokkanische Koffer, Bauchtaschen oder Keksverpackungen: Patience ist die neue Drogen-Autorität der Stadt und für die Polizei ein Phantom, das die Nerven ihrer ahnungslosen Kollegen sichtlich strapaziert. Doch die Drogendiva muss sich sputen, denn ausgerechnet ihr Verehrer Philippe, Leiter des Drogendezernats, hat einen Verdacht, wer hinter dem Phantom wirklich steckt.

Huppert zeigt eine neue Facette

Ja, sicher, wird man mit der Prämisse von „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ konfrontiert, kommt einem doch gleich die US-Serie „Breaking Bad“ in den Sinn. Allerdings ist der französische Ansatz hier nicht so düster wie das US-„Vorbild“. Die Franzosen machen hier das, was sie zweifellos am besten können – und das ist Komödie mit dramatischen Momenten. Regisseur Jean-Paul Salomé ist hier ein tempo- und fintenreiches Humorstück gelungen, bei dem man zwar hier und da über einige Plot-Holes hinwegsehen muss, das einen aber trotzdem unterhält. Mit Isabelle Huppert, die man sonst ja vornehmlich mit ernsteren Rollen in Verbindung bringt, ist die Hauptrolle fantastisch besetzt. Sie ist in diesem Film eine Wucht – und offenbart ungeahnte Talente.

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