Dua Lipa - Future Nostalgia (foto: universal music)

Dua Lipa – Future Nostalgia

Erscheinungsdatum
März 27, 2020
Label
Urban / Universal Music
Unsere Wertung
8
Anspieltipps
Break My Heart
Future Nostalgia
Physical
Don't Start Now
8
Tanz durch die Krise!
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Eigentlich sollte „Future Nostalgia“, das zweite Album von Dua Lipa, ja erst im April erscheinen. Aber weil die Platte bereits vollständig geleaked wurde, hat die Gute sich entschlossen, den Longplayer jetzt schon offiziell zu veröffentlichen. Es bietet vor allem eins: ein bisschen Eskapismus.

Am Ende flossen sogar ein paar Tränen. In einem emotionalen Live-Stream hat Dua Lipa vor wenigen Tagen auf den Leak ihres Albums reagiert. Nicht nur, dass ein zweites Album für einen Künstler immensen Stress bedeutet, gerade, wenn der Vorgänger so überaus erfolgreich war wie bei Dua Lipa. Nein, die Musikerin war sich auch nicht sicher, ob es jetzt, inmitten einer Pandemie, überhaupt der richtige Zeitpunkt sei, eine neue LP zu veröffentlichen. Die Leaks nahmen ihr letztlich die Entscheidung ab; Dua Lipa blieb kaum mehr eine andere Wahl, als das Ding offiziell auf den Markt zu bringen.

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Nun sind sie also da, elf neue Songs, die vor allem eines machen: gute Laune. Ist ja auch nicht schlecht, gerade in Krisenzeiten. Eine gelungene Mischung aus Pop, Funk und Disco bietet uns Dua Lipa an. Hier und da erinnert sie dabei durchaus an Kylie Minogue oder Madonna zu ihren besten Zeiten. Mal verbeugt sie sich aber auch vor INXS (das „Need You Tonight“-Sample bei „Break My Heart“), Prince („Future Nostalgia“), Olivia Newton-John und Patti LaBelle („Physical“) oder Lily Allen („Good in Bed“). Ein nostalgischer Trip durch den Pop der Achtziger und Neunziger Jahre, aber in die Moderne übersetzt.

Dua Lipa spielt in der ersten Pop-Liga

Über den kreativen Prozesse berichtet Dua Lipa, dass es dabei einen Punkt gegeben habe, an dem ihr schlagartig klar wurde, wie dieses neue Album klingen sollte. „Ich war gerade in Vegas bei einem Radiosender zu Gast, und danach machte ich einen kleinen Spaziergang, um meinen Kopf frei zu bekommen“, berichtet sie. „Wie ich so herumlief, hörte ich OutKast und No Doubt – und fragte mich dann: ‚Was genau ist es eigentlich, das diese Songs so besonders macht? Woran liegt es, dass ich sie immer noch so grandios finde, mich immer noch damit identifizieren kann? Wieso klingen sie, als wären sie kein bisschen gealtert? Und wie schaffe ich es, dieses nostalgische Gefühl, das mich mit diesen Erinnerungen und Inspirationsquellen aus meiner Kindheit verbindet, in etwas Neues, in etwas Zeitgenössisches zu verwandeln?'“ 

Keine Frage: Das Ziel, ihre nostalgischen Gefühle in modernen Pop zu verwandeln, hat die britische Musikerin mit kosovo-albanischen Wurzeln erreicht. Und sie ist den Beweis angetreten, keine Eintagsfliege gewesen zu sein. Mit Album Nummer zwei unterstreicht die Gute eindrucksvoll den Anspruch, in der allerersten Liga zeitgenössischer Künstlerinnen mitzumischen.

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