Die Tribute von Panem - The Ballad of Songbirds & Snakes (foto: Leonine Studios)

Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes

Erscheinungsdatum
April 5, 2024
Verleih
Leonine Studios
Unsere Wertung
5

Vier Hauptfilme hat das Tribute-von-Panem-Franchise schon abgeworfen. In dem fünften, „Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds and Shakes“, wird nun die Vorgeschichte der dystopischen Erfolgsfilmreihe erzählt. Der Streifen liegt nun fürs Heimkino vor.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der junge Coriolanus Snow (Tom Blyth), lange bevor er zum Präsidenten von Panem werden sollte. Der 18-Jährige hat es nicht leicht. Seine Eltern sind im Bürgerkrieg ums Leben gekommen, Coriolanus lebt bei seiner Großmutter und seiner Cousine in recht ärmlichen Verhältnissen. Um zu studieren, braucht er ein Stipendium. Das gibt es aber nicht einfach so. Den Studenten wird stattdessen ein Tribut bei den zehnten Hunger Games zugeteilt. Derjenige, dessen Tribut am unterhaltsamsten ist, erhält das begehrte Stipendium. Als Coriolanus zum Mentor von Lucy Gray (Rachel Segler), einem Mädchen aus dem verarmten Distrikt 12, erwählt wird, ist er zunächst nicht begeistert. Doch schon bald kann die durchaus selbstbewusste Wandermusikerin ihn von sich einnehmen. Und plötzlich wittert Coriolanus eine große Chance …

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Die Kuh ist langsam ausgemolken

Wie auch die Vorgängerfilme basiert „Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbird & Shakes“ auf einer Buchvorlage von Suzanne Collins, die 2020 auf den Markt kam. Um die Filmrechte wurde schon gerungen, noch ehe das Buch erschienen war. Drei Jahre später lief der Streifen dann auch tatsächlich in den Kinos. Wieder am Start: Regisseur Francis Lawrence („I am Legend”), der auch für drei der vorigen Panem-Filme verantwortlich zeichnete.

Es mag aber nicht sonderlich überraschen, dass bei Teil fünf die Kuh so langsam aber sicher ausgemolken scheint. Sicher, das sah alles wieder schick aus (wenn einen das CGI gerade nicht übertrieben anspringt), auch die Musik (wieder hauptverantwortlich: James Newton Howard) schafft wieder Atmosphäre, aber: Der Film ist mit rund zweieinhalb Stunden eindeutig zu lang. Zumal einen das Ende noch nicht einmal für das lange Warten entschädigt. So langsam wirkt das ganze Thema auch unfassbar redundant.

Dass man sich dann auch noch die eine oder andere Freiheit herausnimmt, in der Charakterzeichnung von der Buchvorlage abzuweichen, nimmt auch ein bisschen die Freude am Film. Immerhin: Die Cast um Tom Blyth und Rachel Zegler kann durchaus überzeugen. MVP des Prequels: Viola Davis als durchgeknallte Wissenschaftlerin.

5
Durchschnittlich.
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