Dido - Still On My Mind (foto: bmg)

Dido – Still On My Mind

Erscheinungsdatum
März 7, 2019
Label
BMG
Unsere Wertung
6
Anspieltipps
Hurricanes
Give You Up
Don't Need A God
6
Gelungen, aber kein Feuerwerk.
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Mehr als fünf Jahre nach ihrem letzten Album „Girl Who Got Away“ meldet sich Dido mit einer neuen Platte zurück: „Still On My Mind“, Studioalbum Nummer fünf der Britin („White Flag“), die sich in den letzten Jahren vornehmlich um die Familie kümmerte, ist soeben via BMG erschienen.

Mit weltweit über 40 Millionen verkauften Tonträgern gehört Dido zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Großbritanniens. „No Angel“ und der 2003 veröffentlichte Nachfolger „Life For Rent“ zählen innerhalb des Vereinigten Königreichs bis heute zu den meistverkauften Alben aller Zeiten. Vor ein paar Jahren hatte die Britin aber genug vom Rampenlicht, die heute 47-Jährige zog sich ins Private zurück, wurde spät Mutter und genoss in den vergangenen Jahren vor allem ihr Familienglück.

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Nun also die Rückkehr. Es ist ein Comeback ohne das große Getöse. Sanft. Zurückhaltend. Minimalistisch. So kann man den Sound vielleicht am besten beschreiben, den Dido auf „Still On My Mind“ anbietet. Alle Songs, so heißt es im Waschzettel zur Platte, wurden in ihrer englischen Heimat komponiert und aufgenommen. Unterstützung bekam die frühere Faithless-Background-Sängerin von ihrem langjährigem Songwriting-Partner und Bruder, Faithless-Gründer Rollo Armstrong. „Es war ganz simpel“, sagt Dido, „ich wollte nur unter einer einzigen Bedingung ein weiteres Album aufnehmen: Wenn ich mit ihm arbeiten könnte. Alles hat sich sehr leicht angefühlt. Die Vocals haben wir ganz entspannt auf dem Sofa aufgenommen; viel entstand bei mir zu Hause.“

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Das Ganze ist dabei durchaus abwechslungsreich geraten. „Still On My Mind“ verbindet Elemente aus ganz unterschiedlichen Musikstilen und Genres. Hip-Hop, Folk, Disco, Eletronica, Industrial, Pop – you name it. Stark ist dabei vor allem der Opener: „Hurricanes“, ein einnehmendes und ausreichend dramatisches Stück, bei dem einem erstmal klar wird, wie sehr man Didos Stimme vermisst hat. Das Niveau kann die Gute über die Länge des Albums zwar nicht halten, der eine oder andere Filler findet sich dann doch auf der Platte, aber mit Songs wie den gefühligen Ballade „Give You Up“ oder „You Don’t Need A God“ bekommt man genügend Perlen geboten, die einen darüber hinwegtrösten.

PS: Dido geht mit dem neuen Material auch wieder auf Tour, das erste Mal seit 15 Jahren. Im Mai ist sie dann auch in Deutschland live zu erleben – dann wohl auch mit Hits wie „Thank You“, „Here With Me“, „White Flag“ und „Life For Rent“ im Gepäck.

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