Orchards (foto: jessie morgan)

My Soundtrack: Orchards

Die Pandemie hat auch das Leben der Orchards kräftig durcheinander gewürfelt. Dass das Indie-Pop-Trio aus dem britischen Brighton seiner neuen EP den Titel „Trust Issues“ gegeben hat, ist eine direkte Konsequenz daraus. „Das Jahr 2020 hat uns heftige Vertrauensprobleme beschert, daher der Name für die EP. Sie ist ein wütender (aber auch glücklicher – wir sind immer noch ORCHARDS!) Schnitt mit all den Dingen, die uns diese Vertrauensprobleme bereitet haben. Wir werden den Mund nicht mehr halten. Ich sage immer, dass ich niemals Texte über etwas schreibe, das ich nicht selbst erlebt habe. Und im letzten Jahr habe ich gefühlt genug für ein ganzes Leben erlebt“, sagt Sängerin Lucy Evers über das jüngste Machwerk der Band, die durch Sam Rashton (Gitarre) und Dan Fane (Bass) komplettiert wird. Uns standen die Drei nun für eine My-Soundtrack-Folge Rede und Antwort.

Queens of the Stone Age – Go With The Flow

Daniel – I remember seeing the music video for this on MTV or something and I was mesmerised, I religiously watched music channels when I was younger and this song was on constantly and I never got sick of it. It was my first introduction to QOTSA and their style of music. I was hooked. I love how relentless it is, there’s no rest in the song and I love that. It was the song that made me realise it was possible to marry heavy riffs and melody to create a head bangin pop song.

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Ich erinnere mich, dass ich das Musikvideo dazu auf MTV oder so gesehen habe und ich war hypnotisiert. Als ich jünger war, habe ich geradezu religiös Musikfernsehen geschaut und dieses Lied lief ständig. Ich wurde ihm die überdrüssig. Das war meine erste Begegnung mit QOTSA und ihrem Musikstil und ich war danach süchtig. Ich liebe es, wie unerbittlich es ist, es gibt keine Pause in dem Song und ich liebe das. Es war der Song, der mir klar machte, dass es möglich war, schwere Riffs und Melodien zu vereinen, um einen headbangenden Popsong zu kreieren.

The Wombats – Moving to New York

Lucy – I borrowed a handful of CD’s off this lad I fancied in school to try and seem cooler and have a reason to talk to him (embarrassing, in hindsight). He gave me Metronomy’s first album, Bloc Party ‚Silent Alarm‘ and this Wombats album. It absolutely blew me away. I had listened exclusively to Classic Rock (Eagles, Queen, Iron Maiden, KISS) and Musical Theatre my entire life and this super left field angular indie pop just opened up my entire world. I will always silently thank that guy for introducing me to 2000’s indie because I’m not sure where my musical career would have gone without him. 

Ich habe mir eine Handvoll CDs von diesem Jungen geliehen, für den ich in der Schule schwärmte. So wollte ich cooler wirken und einen Grund haben, mit ihm zu reden (peinlich, im Nachhinein). Er gab mir das erste Album von Metronomy, Bloc Partys „Silent Alarm“ und dieses Wombats-Album. Es hat mich absolut umgehauen. Ich hatte mein ganzes Leben lang ausschließlich Classic Rock (Eagles, Queen, Iron Maiden, KISS) und Musical Theatre gehört, und dieser extrem kantige Indie-Pop hat mir geradezu eine ganze Welt geöffnet. Ich werde diesem Typen immer im Stillen dafür danken, dass er mich mit dem Indie der 2000er bekannt gemacht hat, weil ich mir nicht sicher bin, wohin meine musikalische Karriere ohne ihn gegangen wäre.

Incubus – Smile Lines

Sam – I got introduced to Incubus by a guy who owned the practice room my first band used to rehearse in. The way Mike Einziger (guitarist) uses effect pedals to fill out the space yet keeping it groovy and melodic has stuck with me forever, it influences everything I write and 100% the way I approach guitar playing. He really taught me you don’t need to play 100 notes as fast as you can to be a good player & sometimes something simple can rock harder than anything else. 

Ich lernte Incubus über einen Typen kennen, dem der Raum gehörte, in dem meine erste Band geprobt hatte. Die Art und Weise, wie Mike Einziger (Gitarrist) Effektpedale verwendet, um den Raum auszufüllen und dabei groovig und melodisch zu bleiben, ist mir für immer im Gedächtnis geblieben. Es beeinflusst alles, was ich schreibe, und 100 Prozent die Art und Weise, wie ich an das Gitarrenspiel herangehe. Er hat mir wirklich beigebracht, dass man nicht so schnell wie möglich 100 Noten spielen muss, um ein guter Spieler zu sein, und manchmal kann etwas Einfaches härter rocken als alles andere.

Everything Everything – Cough Cough

This is the band where all of our influences and musical taste combine, we are all so in love with this band and this song being one of our favourites. We’ve been lucky enough to play a few festivals with EE and their live performance and stage connection is something we really look up to. Playing Warrington with them was our first gig back after the world closed and we would stand in the rain forever to watch them! 

Dies ist die Band, in der sich all unsere Einflüsse und unser musikalischer Geschmack vereinen. Wir sind alle so verliebt in diese Gruppe und vor allem diesen Song, der einer unserer Favoriten ist. Wir hatten das Glück, ein paar Festivals mit EE zu spielen, und ihre Live-Performance und Bühnenverbindung ist etwas, zu dem wir wirklich aufschauen. Warrington mit ihnen zu spielen war unser erster Auftritt nach der Schließung der Welt und wir würden ewig im Regen stehen, um sie zu sehen!

The Hot Melts – Edith

We bonded over this track the day we first met. Lucy put it on and the boys immediately turned round and shouted in the house party ‚who put this on‘ and the rest is history. A little bond was built instantly. The crunchy guitars paired with that gang vocal is just so brilliant. Still to this day when we put it on in the van we all singing along and have beaming smiles on our faces.

Dank dieses Tracks hatten wir einen Bonding-Moment an dem Tag, an dem wir uns das erste Mal getroffen haben. Lucy hatte ihn auf einer Hausparty aufgelegt. Die Jungs drehten sich sofort um und riefen: „Wer hat das aufgelegt“. Der Rest ist Geschichte. Sofort wurde eine kleine Verbindung zwischen uns aufgebaut. Die knackigen Gitarren, gepaart mit diesen Vocals, das ist einfach so brillant. Noch heute, wenn wir es im Van abspielen, singen wir alle mit und haben ein strahlendes Lächeln im Gesicht.

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