Acht Eimer Hühnerherzen (foto: mike auerbach)

My Soundtrack: Acht Eimer Hühnerherzen

Nylonsaitenpunk – so bezeichnet die Berliner Deutschpunk-Band Acht Eimer Hühnerherzen ihren Stil. 2018 gegründet, hat die Kapelle aus der Hauptstadt, bestehend aus Sängerin Apocalpyse Vega, Drummer Bene Dikator und Basisst Johnny Bottrop, bisher zwei Alben veröffentlicht. Das bis dato letzte, „Album“, erschien im Frühjahr 2020. Wir haben das Trio nun für unsere My-Soundtrack-Reihe gewonnen. Die Band schreibt: „Das Neon Ghost Webzine fragte nach fünf Songs, die in unserem Leben eine wichtige Rolle spielen und warum‘ und prompt geben wir (in vorauseilendem Gehorsam) ein kleines bisschen von unserem Leben preis.  Es wurden aber sechs Songs.“ So ein bisschen Punk, so ein bisschen Regelbruch, muss eben sein.

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Bene (Drums)

The Pixies – Caribou

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Meine erste Begegnung mit den Pixies. Der eigene Mix aus schönen, melancholischen Melodien und dissonant unterlegter Aggression hat mir nahegebracht, daß es durchaus sehr gute Popmusik geben kann. Hat von da an meine eigenen Lieder sehr stark geprägt. Für jemanden, dessen musikalische Interessen zu der Zeit größtenteils bei Hardcore-Punk lagen, war das eine ziemlich große Erleuchtung. 

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Apocalypse Vega (Vocals)

Britta – Ich glaub ich hab ein Faible für Idioten

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Das sagt ja wohl schon alles.

Hildegard Knef – Ich brauch’ Tapetenwechsel

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Sagt eigentlich auch schon alles.

Franz Schubert – Gute Nacht

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Tut mir vielmals leid. Ich weigere mich hier, öffentlich meine Erinnerungen bekanntzugeben. Ist privat. Geht euch gar nichts an. 

Herr Bottrop (Bass)

Rolling Stones – Get off of my Cloud

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Als frühpubertiender Teenager hast du irgendwann die Nase voll von Pop und Diskomusik,  Abba und Neil Diamond. Da kommt dir die zerkratze Singles-Compilation eines zehn Jahre älteren Kleinstadtbewohners gerade gelegen: „Hör mal rein, Kleiner!“ Ich verachte die Welt der Erwachsenen. Ich krieg keine Befriedigung. Und überhaupt: „Geht mir aus der Sonne raus!“ (…die scheint mir ja sowieso aus dem Arsch). Die zerkratzte Singles-Compilation „Rolled Gold“ lief zwei Jahre ununterbrochen auf meinem Plattenspieler.

Joy Division – Shadowplay

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Ungefähr um 1979/80 brach der Punk erst so richtig über die Welt herein. Punk-77, die Sex Pistols, Mr. Sid Vicious … die waren ja alle erstmal nur als schockende Exoten wahrgenommen worden, aber das Nachbeben mit Indie-Labels und alternativen Vertriebswegen, mit „Postpunk“, New Wave, 2 Tone, Hardcorepunk, Powerpop und John Peels Music erfasste nun wirklich jeden, der halbwegs bei Verstand und Geschmack war. Meilensteine der Zeit sind Stranglers „Raven“ und „Black and White“, XTC, Feelies, Slits, Pop Group, Hans-A-Plast, Devo, Gang Of Four, Raincoats, Talking Heads, Black Flag, Dead Kennedys – und natürlich ganz oben Joy Division mit „Unknown Pleasures“ und seiner unfassbar klaustrophobisch kalten Produktion. Aber nicht die Produktion, der eindringliche Gesang, die Stimmung und Depressivität, sondern die treibenden Bass-Lines von Peter Hook werden immer der grösste Einfluss bleiben, tief eingemeisselt ins Unterbewusstsein. 

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