Moon Duo - Stars Are The Light (foto: sacred bones)

Moon Duo – Stars Are The Light

Erscheinungsdatum
September 27, 2019
Label
Sacred Bones
Unsere Wertung
7.5
7.5
Kosmisch.
Anspieltipps
Stars Are The Light
Lost Heads
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Der Tanz steht im Mittelpunkt des nunmehr siebten Studioalbums von Moon Duo. „Stars Are The Light“ ist soeben via Sacred Bones erschienen. Erkenntnis: Esoterik lässt sich tanzen.

„Stars Are The Light“ ist der Nachfolger von „Occult Architecture Vol. 1&2“, einer zweiteiligen, musikalischen Erforschung des Transzendentalen, die 2017 erschien. Nun lassen Ripley Johnson und seine Ehefrau, die Psychoanalytikerin Sanae Yamada, den Rock noch weiter hinter sich. Sie beschreiten den elektronischen Weg weiter, den sie mit dem Vorgänger-Album ja schon eingeschlagen hatten. So stehen sie nun mit beiden Beinen auf dem Disco-Dancefloor und spielen dabei mit Elementen aus 70er Jahre Funk und 90er Jahre Rave. Johnsons Gitarrensound ist hier raffiniert und träge. Yamadas Synthies und Oneiric Vocals stehen im Vordergrund, um eine geräumige Percussion zu schaffen.

Der Tanz steht im Fokus

Kein Zufall, da steckt ein Konzept dahinter. Ein Konzept, das aufgeht. Die neue Platte, so heißt es im Waschzettel zum Album, sei ein Versuch, das Abstrakte und Metaphysische mit dem Körperlichen und Terrestrischen zu synthetisieren. Der Tanz steht hier im Fokus. Yamada über den neuen Disco-Ansatz: „It’s something we hadn’t referenced in our music before. But its core concepts really align with what we were circling around as we made the album. Disco is dance music, first and foremost. And we were digging our way into the idea of this endless dance of bodies in nature. We were also very inspired by the space and community of a disco. A space of free self-expression through dance, fashion, and mode of being. Where everyone was welcome, diversity was celebrated, and identity could be fluid; where the life force that animates each of us differently could flower.”

Mit Sonic Boom am Mischpult im portugiesischen Serra de Sintra (bei den Römern als „The Mountains of the Moon“ bekannt) übten sowohl die üppige Landschaft als auch die kraftvollen Mond-Energien einen starken Einfluss auf die Stimmung und Klangstruktur des Albums aus. Neo-Hippie-Sound, wie er im Jahr 2019 klingen sollte.

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