Ben Galler (foto: franca wrage)

24 Stunden mit … Ben Galler

Egal, wie weit sich Ben Galler von der Zivilisation entfernt, überall stößt er auf Spuren einer aus dem Gleichgewicht geratenen Natur und Gesellschaft. Galler, der nach Jahren im Hintergrund als Musikmanager mit seinem Debütalbum „niemand liebt keinen“ den Schritt ins Rampenlicht wagte, macht sich Anfang 2018 in einem Wohnmobil auf nach Norden und wird Zeuge des Klimawandels: 34°C in der Arktis und Küsten voller Plastik. Der Winter an der russischen Grenze in Nordnorwegen und die Eindrücke von Arbeit und Leben auf einer Husky-Farm sowie in einer Fischfabrik legen den Grundstein für neues Repertoire. Als es im September 2018 zurück nach Hamburg geht, entstehen die ersten neuen Songs: Die Figur des “Strandläufers” wird dabei zum Leitmotiv. Er ist ein Kundschafter und Späher, der sich weit raus traut und mit neuen Erkenntnissen aus der Vogelperspektive zurückkehrt, und wird wohl der rote Faden des neuen Albums sein, das Galler Anfang 2022 veröffentlichen möchte. Drei Singles – zuletzt: „Der letzte Punk“ – hat er bereits vorab rausgehauen. Wie sein Tag derzeit so aussieht, zeigt uns der Gute in dieser 24-Stunden-Episode.

Aufwachen

12 Uhr: Erstmal ’n Kaffee und ’n Franzbrötchen (in Zürich schwer zu bekommen) und dabei das neue Programm hören, das ich gerade einstudiere. Dazu Leute beobachten; macht gute Laune, wie man sieht. (foto: galler)

Barber Shop

13 Uhr: Homeless oder Hipster? Weder noch, aber wieviele Möglichkeiten für Beauty & Wellness bleiben denen ohne Haupthaar, kurzen Fingernägeln und ohne Ambitionen, sich zu schminken oder als Fashion-Opfer zu enden? 
Merke: Wer fröhlich sich die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt! (foto: galler)

Mittagessen

14 Uhr: Lunch mit dem Anwalt des Vertrauens. Einer, der bei all den Verträgen den Überblick behält. Grazie, Conciliere! (foto: galler)

Wen die Muse küsst

15 Uhr: Einfach mal ans Klavier setzen und checken, ob ein neuer Song herab rieselt. Meist dauert so ein Inspirationsschub nur wenige Minuten. Wohl dem, der einen Raum dafür schafft. Ansonsten einfach einen bestehenden Song trällern, macht auch glücklich. (foto: galler)

Vereinsleben

16.30 Uhr: Auf dem Dorf sind soziale Kontake key. Also: party and mingle! (foto: galler)

Auch ein Hippie muss mal Pipi …

18 Uhr: … beziehungsweise: auch kleine Rocker müssen mal zum Zahnarzt. Das gehört nicht zu meinen täglichen Ritualen, aber auf der Bühne soll es ja schliesslich weiss aus dem Bart leuchten, alles wieder ok! (foto: galler)

Bettlektüre

22.30 Uhr: Nach einem Treffen mit einer Freundin, ein wenig Philosophie als Grundlage für neue Texte, einen Spaziergang gemacht und dann ab ins Bett. Rose Tattoo hatte wohl doch recht: nice boys don’t play rock’n roll! (foto: galler)

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