Der von Peter Gabriel entdeckte US-Künstler Jospeh Arthur ist nicht nur ein erfolgreicher Songwriter, sondern auch Maler und Teil der Gruppe Fistful of Mercy. Im April hat er mit „FAITH“ den ersten Teil seiner Album-Trilogie „You’re Not A Ghost Anymore“ auf den Markt gebracht. Am 25. September erscheint der zweite Teil „HEART“ (digital) und das Triple-Vinyl (FAITH/HEART/FIGHT), bevor dann im Dezember der dritte und letzte Teil „FIGHT“ digital erscheint, der noch einmal Varianten einiger Songs der auf Vinyl enthaltenen Songs beinhaltet. Vor dem Release stand der Gute uns noch für diese My-Soundtrack-Episode zur Verfügung.
Four Tops – Reach Out (I’ll Be There)
This song was music when I was a kid. My folks only played a couple records over and over again, and this and Jim Croce were pretty much it. This song came on when guests would come over for a shindig in Akron, Ohio in the 70’s.
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I think I was lucky, because the music is filled with emotion and inspiration and so much feeling of the human condition. I never really paid attention to the lyrics, but listening to them now as an adult, I see how their influence crept into what my songs would eventually become. A plea for redemption and a seeking of love in the darkness and confusion of what it is to be a human lost in a harsh world. The background vocals were as important as the lead.
Flehen um Erlösung
Dieses Lied hat meine Kindheit musikalisch geprägt. Meine Eltern spielten immer wieder nur eine Handvoll Platten ab – im Grunde liefen fast nur dieser Song und Musik von Jim Croce. Dieses Lied erklang immer dann, wenn in den 70er Jahren Gäste zu einer Feier bei uns in Akron, Ohio, vorbeikamen.
Ich glaube, ich hatte Glück, denn diese Musik ist voller Emotionen, Inspiration und tiefem Empfinden für das menschliche Dasein. Früher habe ich nie wirklich auf den Text geachtet. Doch wenn ich ihn mir heute als Erwachsener anhöre, erkenne ich, wie sehr er meine eigenen späteren Lieder beeinflusst hat. Es ist ein Flehen um Erlösung und die Suche nach Liebe inmitten der Dunkelheit und Verwirrung eines Menschen, der sich in einer harten Welt verloren fühlt. Der Hintergrundgesang war dabei genauso wichtig wie die Leadstimme.
Prince – I Would Die 4 U
Another song from my childhood. But this one was mine, in my headphones, under the sheets with a flashlight, staying up late with loud music before I was allowed to.
This song was an early obsession. Who knows why certain songs do that, but this one held me captive, listening on repeat, absorbing every nuance.
Echte Besessenheit
Noch ein Lied aus meiner Kindheit. Aber dieses hier gehörte ganz mir: Ich hörte es über Kopfhörer, versteckt unter der Bettdecke und im Schein einer Taschenlampe – und blieb lange wach, um laut Musik zu hören, noch bevor ich das eigentlich durfte.
Dieses Lied entwickelte sich früh zu einer echten Besessenheit. Wer weiß schon, warum manche Songs eine solche Wirkung haben, aber dieses Stück fesselte mich völlig; ich hörte es in Dauerschleife und sog jede einzelne Nuance in mich auf.
Jimi Hendrix – Castles Made of Sand
Still in Ohio when this one got me. The guitar playing is so moving. And the intro comes in backwards and hooks your soul, before the rhythm playing blows your mind with beauty. The story of human frailty, comparing our condition to castles made of sand, is rather epic as well.
Ich war noch in Ohio, als mich dieser Song packte. Das Gitarrenspiel ist unglaublich bewegend. Das Intro setzt rückwärts ein und fesselt die Seele, bevor das Rhythmusspiel einen mit seiner Schönheit schlichtweg umhaut. Auch die Geschichte über die menschliche Zerbrechlichkeit – der Vergleich unseres Daseins mit Sandburgen – ist geradezu episch.
Bob Dylan – Visions of Johanna
Ain’t it just like the night to play tricks when you’re trying to be so quiet. We sit here stranded, though we are all doing our best to deny it.
There’s the plight of us all in an opening line that rivals any song ever written. And it goes from there, with lyrics that would inspire even the coldest soul to reach within themselves to find the source of where lines like these come from.
I remember driving all over Atlanta listening to this song and this whole album. Knowing I needed to write songs for my life. It filled me with so much inspiration that I thought I might burst, and the best songs do that. They ignite and light something up within.
Vor Inspiration fast geplatzt
Ist es nicht typisch für die Nacht, einem Streiche zu spielen, gerade wenn man versucht, still zu sein? Wir sitzen hier fest – auch wenn wir alle unser Bestes tun, uns das nicht einzugestehen.
Schon die erste Zeile bringt unsere gemeinsame Lage auf den Punkt und kann es mit jedem jemals geschriebenen Song aufnehmen. Und dann geht es weiter mit Texten, die selbst die kälteste Seele dazu anregen, in sich zu gehen und der Quelle nachzuspüren, aus der solche Zeilen entspringen.
Ich erinnere mich daran, wie ich kreuz und quer durch Atlanta fuhr und diesen Song sowie das gesamte Album hörte. Im Bewusstsein, dass ich Lieder für mein Leben schreiben musste. Es erfüllte mich mit so viel Inspiration, dass ich glaubte, gleich zu platzen. Genau das bewirken die besten Songs. Sie entfachen etwas und bringen es im Inneren zum Leuchten.
Leonard Cohen – Suzanne
I discovered this one in New York City, walking those streets listening to his instruction on how to move forward between the cabs and the chaos.
Who would feed me tea and oranges that come all the way from China. And who lets a river answer for you about love? I think, a song like this puts you in the movie of your life, with a camera zooming out, showing you the intricate design of it all. A song like this is a holy thing. A song that, without naming him, puts God in the center of how magical our lives really are, even with the tragedy of love.
Leaning out for love. We will lean that way forever. Especially with a soundtrack such as this.
Leonards Wegweiser
Ich habe dieses Lied in New York City entdeckt, während ich durch die Straßen lief und seinen Anweisungen folgte, wie man sich zwischen den Taxis und dem Chaos am besten vorwärts bewegt.
Wer würde mir Tee und Orangen reichen, die den weiten Weg aus China zurückgelegt haben? Und wer lässt einen Fluss für einen von der Liebe erzählen? Ein Lied wie dieses versetzt dich mitten in den Film deines Lebens. Die Kamera fährt zurück und offenbart dir das kunstvolle Gefüge des Ganzen. Ein solches Lied ist etwas Heiliges. Ein Lied, das – ohne Ihn beim Namen zu nennen – Gott in den Mittelpunkt der Magie unseres Lebens stellt. Selbst angesichts der ganzen Tragik der Liebe.
Sich der Liebe entgegenstrecken! Wir werden uns immer in diese Richtung strecken. Besonders mit einem Soundtrack wie diesem.
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