The Cure - Mixes Of A Lost World (foto: Universal Music)

The Cure – Mixes Of A Lost World

Erscheinungsdatum
Juni 13, 2025
Label
Polydor Records
Unsere Wertung
7

The Cure im Veröffentlichungsrausch: Nach dem Album „Songs Of A Lost World“ und einem dazugehörigen Live-Album schieben die Mannen um The-Cure-Mastermind Robert Smith nun auch noch ein Remix-Album nach. „Mixes Of A Lost World“ ist soeben via Fiction/Polydor erschienen.

The Cure haben offenbar wieder Blut geleckt. Lange war es ja still um sie. 16 Jahre hatte die Band um Robert Smith die Fans auf neues Material warten lassen, 2024 dann endlich „Songs Of A Lost World“ veröffentlicht. Es war ein Album, das alle Erwartungen übertraf. The Cure klangen wieder wie The Cure. Wie zu besten Zeiten. Die neuen Nummern brauchten sich vor den großen Perlen des Backkatalogs nicht verstecken. Seien wir ehrlich, nach den bis dato letzten The-Cure-Alben hatte das der Band so niemand mehr zugetraut.

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„Songs Of A Lost World“, das 14. Studioalbum der Band, erreichte denn auch verdient Platz eins der Charts. Sowohl in der britischen Heimat als auch in Deutschland. In den USA war immerhin Platz vier drin. So erschien es logisch, dass auch das Release-Konzert im Londoner „London Troxy MMXXIV“, bei dem das Album in voller Länge auf die Bühne gebracht wurde, als Live-Album auf den Markt geworden wurde.

Überraschungen zu Weihnachten

Nun folgt sogar ein Remix-Album, das dritte in der Band-Historie. „Mixes Of A Lost World“, konzipiert und zusammengestellt von Robert Smith höchstpersönlich, enthält neue Remixe von Kollegen wie Four Tet, Paul Oakenfold, Orbital und vielen anderen. Robert Smith über das Projekt: „Kurz nach Weihnachten bekam ich unverlangt ein paar Remixe von Tracks aus ‚Songs Of A Lost World“ zugeschickt und war wirklich begeistert. The Cure haben ja ohnehin eine bunte Geschichte mit allen Arten von Dance-Music. Und ich war wirklich neugierig, wie das ganze Album klingen würde, wenn es von anderen völlig neu interpretiert würde. Diese Neugier führte zu einer fantastischen Reise durch alle acht Songs von 24 wunderbaren Künstlern und Remixern und übertrifft alles, was ich mir hätte erwarten können.“ Robert Smith auf den Spuren von H.P. Lovecraft.

Die-Hard-Fans der Original-Songs werden sicherlich offen an die Sache rangehen müssen, um die Platte wirklich zu schätzen. Belohnt werden sie aber damit, dass die Songs nicht so sehr auf links gedreht werden, dass sich Aussage und Atmosphäre verlieren. Auch das Remix-Album ist in Gänze düster, bedrohlich, abgründig. Besonders gelungen wirken die luftige Four-Tet-Version von „Alone“, Paul Oakenfolds epischer Cinematic-Remix von „I Can Never Say Goodbye“ und Mogwais Remix von „Endsong“. Und auch Chino Morenos (Deftones) cineastisch anmutende Interpretation von „Warsong“ bleibt haften.

Anspieltipps
Endsong (Mogwai)
Alone (Four Tet Remix)
I Can Never Say Goodbye (Paul Oakenfold Cinematic Remix)
Warsong (Chino Moreno Remix)
7
Spannend.
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