Axl Rose (foto: katarina benzova)

The List: 10 Guns N‘ Roses-Songs, die man kennen sollte

Jaja, ich weiß, es ist eigentlich längst zu spät, Axls Stimme klingt auch nicht mehr so wie früher und Rock, wie wir ihn mögen, ist eh tot. Ändert aber nichts an der Tatsache: Ich freue mich wie Bolle über das Comeback von Guns N‘ Roses. Geht vielen meiner jüngeren, achselzuckenden Kollegen nicht so – und für die ist dieser Text. 10 Songs, die man von Guns N‘ Roses unbedingt kennen und gut finden sollte.

10. 14 Years

Keine Frage: „14 Years“ gehört eher zu den unbekannteren GnR-Nummern, allerdings auch zu den besten. Erschienen ist sie 1991 auf „Use Your Illusion II“. Ausnahmsweise steht hier Bassist Izzy Stradlin am Mikro, Axl Rose trällert nur beim Refrain mit. Seit Izzy die Band verlassen hat, wird der Track auch nicht mehr live performt. Über den Inhalt streiten sich die Gelehrten. Geht es hier um die Beziehung zwischen Axl und Izzy? Oder doch um eine scheiternde Beziehung zwischen zwei Liebenden? „But it’s been 14 years of silence …It’s been 14 years of pain … It’s been 14 years that are gone forever … And I’ll never have again.“

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09. Estranged

Diese neunminütige Power-Ballade findet sich ebenfalls auf „Use Your Illusion II“ wieder – und kommt im Grunde ohne einen handelsüblichen Refrain aus. Der Legende nach schrieb Axl den Song, als er gerade seine schmerzvolle Trennung von Ehefrau Erin Everly durchmachte – und Slash kam laut eigener Aussage richtig ins Schwitzen, Axls Ideen auf der Gitarre umzusetzen. In den Liner Notes bekam er dafür immerhin ein spezielles Dankeschön.

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08. Patience

Um diese 1988 auf „G N‘ R Lies“ veröffentlichte, sanfte Nummer gab es so einigen Zinnober. Tesla-Gitarrist Frank Hannon behauptete, der Song sei von seiner Band geklaut, ruderte später aber zumindest teilweise zurück. Auch diese Nummer dreht sich der Legende nach um die Beziehung von Axl und Partnerin Erin Everly, auch wenn Musik und Text aus der Feder von Izzy Stradlin stammten. Fun fact: Im Video ist noch Drummer Steven Adler zu sehen, obwohl der an der Entstehung des Songs schon gar nicht mehr beteiligt war.

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07. Don’t Cry

Kann man mal so machen. „Don’t Cry“ erschien 1991 gleich in zwei Varianten. Einmal auf „Use Your Illusion I“, einmal auf „Use Your Illusion II“. Ist ja auch ein nettes Ding, diese Power-Ballade. Die Backing Vocals stammen übrigens vom leider viel zu früh verstorbenen Blind-Melon-Frontmann Shannon Hoon, der auch im offiziellen Videoclip zu sehen ist. Song und Video bilden mit „Estranged“ und „November Rain“ eine zusammenhängende Erzählung, die von Del James‘ Kurzgeschichte „Without You“ inspiriert ist.

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06. Paradise City

Die besten Ideen kommen oft unerwartet. Wie es die Legende will, entstand der Song, der auf dem Debütalbum „Appetite for Destruction“ erschien, on the road. Genauer: auf dem Rücksitz eines geliehenen Vans, als die Band gerade von einem Gig in San Francisco nach Los Angeles zurückkehren wollte. Das hat Slash in einem Interview mit fuse.tv verraten. Demnach dudelte er zur allgemeinen Erheiterung so vor sich hin, als ihm das legendäre Intro des Songs einfach so von der Hand ging. Dazu summte er eine Melodie, zu der Axl spontan sang: „Take me down to the Paradise City“. Slash konterte mit „Where the grass is green and the girls are pretty“. Axl habe daraufhin den ersten Vers erneut gesungen, woraufhin Slash diesmal mit „Where the girls are fat and they’ve got big titties“ antwortete. Slash mochte diesen Vers besonders gern und hätte ihn gerne in den Song eingebaut. Der Vorschlag fand in der Band jedoch keine Mehrheit.

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05. Welcome to the Jungle

Um die Entstehung dieser Songs ranken sich zahlreiche Mythen. Eine davon geht so: Als Rose und ein Kumpel in blutjungen Jahren mit dem Bus in New York ankamen, wurden die beiden direkt von einem Obdachlosen begrüßt. Der hatte offenbar schwer Lust, die beiden Kids zu erschrecken. Und so brüllte er sie an: „You know where you are? You’re in the jungle baby; you’re gonna die!“ Ein Zitat, das sich in Axls Hirn brennen sollte. Später bastelte er während eines Stints in Seattle aus dieser Erinnerung jenen Song, der letztlich als „Welcome to the Jungle“ auf „Appetite for Destruction“ (1987) erschien. Allerdings verhandelt er nicht NYC, sondern Los Angeles.

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04. Knockin‘ On Heaven’s Door

Ein Musik gewordener Beweis, das Lieder des großen Songwriters Bob Dylan immer dann am besten klingen, wenn er sie nicht selbst singt. Die Gunners begannen 1987, „Knockin‘ On Heaven’s Door“ in ihre Konzerte einzubinden. 1987 packten sie den Track schließlich mit auf die „Welcome to the Jungle“-Single. Wurde später nochmal auf  „Use Your Illusion II“  leicht verändert wiederveröffentlicht.

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03. November Rain

Mit der Idee zu „November Rain“ ging Axl Rose lange schwanger. Seit 1983, wenn man Tracii Guns glaubt, dem Gründungsmitglied der L.A Guns, aus denen sich später GnR entwickeln sollten. Die fertige Version schaffte es schließlich 1991 auf „Use Your Illusion I“. Der Legende nach hasste der Rest der Band die epischhe Hymne mit ihrem dominanten Piano-Anteil, allen voran Slash und Duff McKagan. Die beiden weigerten sich zunächst, an „Estranged“ und „November Rain“ mitzuarbeiten. Ihr Argument: Die beiden Nummern hätten nichts mit der Rock-Musik zu tun, für die die Gunners stünden. Axl setzte sich letztlich – zum Glück – durch.

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02. You Could Be Mine

Der Song wurde als Theme-Song von „Terminator II: Judgement Day“ berühmt. Dabei hatte Regisseur James Cameron zunächst gar nicht vor, die GnR-Nummer zu verwenden. Die Idee kam ihm erst, als ihm auffiel, mit wie vielen Guns-N‘-Roses-Referenzen der Action-Klassiker gespickt war (man denke an das L.A.-Guns-Shirt von John Conors Kumpel; die Wumme, die der T-800 aus einer Kiste Rosen zieht). Und so wählte der smarte Cameron das auf „Use Your Illusion II“ veröffentlichte „You Could Be Mine“ (1991). Arnold Schwarzenegger höchstpersönlich soll den Deal mit der Band bei einem Abendessen verhandelt haben.

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01. Sweet Child O’Mine

Wieder so eine Zufallsnummer, die entstand, weil Slash rumblödelte. Er und Drummer Steven Adler bereiteten sich gerade für eine Session vor, als Slash plötzlich dieses gar nicht ernstgemeinte Riff spielte. Slash reagierte überrascht bis schockiert, dass seinen Bandkollegen das Ding gefiel und plötzlich jeder mit einer Idee um die Ecke kam. Rose bastelte einen Text dazu, der – man ahnt es – sich wieder um seine damalige Freundin Erin drehte – und fertig war die Laube. „Sweet Child O‘ Mine“ erschien im Jahr 1987 auf dem GnR-Debütalbum „Appetite for Destruction“.

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