Olivia Rodrigo - Live From Glastonbury (foto: Universal Music)

Olivia Rodrigo –  Live From Glastonbury (A BBC Recording)

Erscheinungsdatum
Dezember 5, 2025
Label
Universal Music
Unsere Wertung
9

Die Karriere von US-Superstar Olivia Rodrigo ist noch recht jung, aber schon von maximalem Erfolg gekrönt. Dass sie ihren Platz an der Sonne auch verdient hat, hat die Musikerin in diesem Jahr beim legendären Glastonbury-Festival bewiesen. Von ihrem Auftritt ist mit „Live From Glastonbury (A BBC Recording)“ nun auch ein Mitschnitt auf LP erschienen.

Glastonbury ist ein mystischer Ort. Und das nicht nur, weil die Kleinstadt im englischen Somerset eine Verbindung zur Legende um König Artus und den Heiligen Gral aufweist. Sondern auch, weil hier seit 1970 das legendäre Glastonbury-Festival stattfindet. Größen wie T. Rex, David Bowie, Fela Kuti, The Cure, Van Morrison, Sinéad O’Connor, Tom Jones, Lou Reed, Robert Plant, Johnny Cash, Radiohead, Björk, Oasis, Nick Cave, R.E.M., Paul McCartney und die White Stripes traten hier schon auf. Um im Artus-Bild zu bleiben: Hier performen zu dürfen, kommt einem Ritterschlag gleich. Erst recht, wenn man sogar den Headliner-Slot der Pyramiden-Stage besetzt.

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Als Zweifel beseitigt

Olivia Rodrigo kann sich einen solchen Headliner-Slot nun auch in den Lebenslauf schreiben. Bei der 2025er Ausgabe des Festivals war sie der Hauptact. Eine Riesennummer für die 22-Jährige, die mit „Sour“ (2021) und „Guts“ (2023) bisher zwei Alben veröffentlicht hat, vor fünf Jahren mit der Single „Driver’s License“ ihren Durchbruch schaffte – und 2022 auch schon mal Teil des Line-Ups war.

Der Auftritt Rodrigos als Headlines des letzten Festival-Tages war ein voller Erfolg. Umjubelt nicht nur von den Fans (keine Selbstverständlichkeit bei der toughen Glastonbury-Crowd), sondern auch von Kritikern. Die Musikerin aus dem kalifornischen Murrieta legte eine grandiose, 90-minütige Performance hin, bewies sich dabei live, also ohne Netz und doppeltem Boden, sowohl bei ihren treibenden Post-Punk-Nummern als auch bei den ruhigeren Piano-Balladen wie „Traitor“. Nicht alle hatten das der Künstlerin, die ihre Karriere als Disney-Star begann, zugetraut.

Robert Smith als Überraschungsgast

Es war ein Set, das – im Wesentlichen aufgebaut aus den Tracklisten von „Sour“ und „Guts“ – so manches Highlight bereithielt. Der Set-Opener „Obsessed“ zog gleich in die Performance rein. Natürlich blieb auch die epische Version von „Driver’s License“ haften.Oder die geradezu punkigen Darbietungen von „Brutal“ oder „All American Bitch“ (als Teil eines vier Songs umspannenden Zugaben-Sets). Rodrigo hat eine unbestreitbare Aura, wirkt gleichzeitig nahbar, aber auch wie ein echter Star.

Die große Überraschung war natürlich der Gastauftritt von The-Cure-Mastermind Robert Smith. Mit ihm gab Rodrigo gleich zwei The-Cure-Nummern zum Besten, „Friday I’m In Love“ und „Just Like Heaven“ – und sie konnte neben dem Mann mit der ikonischen Vogelnest-Frisur auch bestehen. Eine Kollaboration, von der wir nicht wussten, dass wir sie brauchen. Spätestens da hatte der Gen-Z-Superstar auch die älteren Semester im Publikum im Sack.

“Live From Glastonbury (A BBC Recording)” ist auf exklusivem magentafarbenen und violettem transparentem Vinyl erschienen.

Anspieltipps
Vampire
Driver's Licence
Friday I'm in Love
Just Like Heaven
9
Grandiose Performance.
Hier kaufen

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