Laid Back - Forevergreen (foto: Brother Music)

Laid Back – Forevergreen

Erscheinungsdatum
Oktober 18, 2024
Label
Brother Music
Unsere Wertung
6

Zu ihrer Musik konnte man in den 1980ern wunderbar chillen: Laid Back waren das vielleicht entspannteste Pop-Duo der Dekade. Jetzt legen die Dänen mit „Forevergreen“ ein neues Album vor.

Laid Back, das sind John Guldberg (Gesang, Gitarre, Bass) und Tim Stahl (Gesang, Keyboard, Drums, Bass). Die beidem Dänen lernten sich Mitte der 1970er Jahre kennen, spielten zunächst zusammen in einer Gruppe namens The Starbox Band. Die Band löste sich aber auf, nachdem ihr Support-Gig für die Kinks in Kopenhagen schlecht rezipiert wurde (viele Zuschauer hatten während ihres Auftritts einfach das Konzert verlassen). Guldberg und Stahl beschlossen aber trotz dieser Negativ-Erfahrung, weiter gemeinsame Sache zu machen, die Chemie stimmte zwischen den beiden. Und beide reizte die neue Welt, die sich für Musiker zu jener Zeit eröffnete. Technologisch war da nun mit dem Aufkommen von Multitape-Desks, Synthesizern und Drum Machines vieles möglich – und der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

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Schon ihr selbstbetiteltes Debütalbum „Laid Back“(1981) warf in Dänemark mit „Maybe I’m Crazy“ einen Nummer-eins-Hit ab. Ein Jahr später gelang es dem Duo, mit „Sunshine Reggae“ auch international auf sich aufmerksam zu machen. In 22 Ländern – darunter Deutschland – war der Song auf Nummer eins. In den USA gelang der Band mit „White Horse“ ein Dance-Hit, ein Klassiker, der bis heute unzählige Male gesamplet wurde. 1990 stürmte die Gruppe dann mit dem beinahe dadaistischen Song „Bakerman“ die Charts, nur echt mit dem dazugehörigen Fallschirmspringer-Video von Lars von Trier.

Es war das letzte große Ausrufezeichen der Band, die hernach zwar immer irgendwie da war, aber keine Chart-Erfolge hierzulande mehr platzieren konnte. Einigermaßen regelmäßig veröffentlichen Stahl und Guldberg aber immer noch neue Alben, zuletzt etwa „Road to Fame“ (2023). Kaum ein Jahr später lassen Laid Back mit „Forevergreen“ nun schon den Nachfolger vom Stapel. Ein Cover-Album, auf dem Laid Back Songs ihrer Helden zu Laid-Back-Tracks umarbeiten, sprich mit elektronischen und mit Reggae-Elementen versehen. Die Gruppe nimmt dabei keine Gefangenen, wagt sich sogar an die ganz großen Nummern ran. So bekommen hier beispielsweise die Beatles („All You Need Is Love“), Neil Young („Expecting To Fly“) oder The Who („My Generation“) das Laid-Back-Treatment. Mal gelingt das besser (etwa mit „House of the Rising Sun“), mal weniger. Für alle Fans der Dänen auf jeden Fall eine nette Überraschung zum 45. Geburtstag der Kapelle.

Anspieltipps
House of the Rising Sun
White Shade Of Pale
Cottage in Negril
6
Nette Überraschung zum Laid-Back-Geburtstag.
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