Bon Iver - i,i (foto: jagjaguwar)

Bon Iver – i,i

Erscheinungsdatum
August 8, 2019
Label
Jagjaguwar
Unsere Wertung
7.5
7.5
Erwachsen.
Anspieltipps
Naeem
Perth
Hey, Ma
Marion
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Eigentlich sollte „i,i“, das neue Album von Bon Iver, am 30. August erscheinen. Überraschend hat die Band den Release ihres vierten Longplayers nun aber schon vorgezogen. Das Machwerk ist heute online gegangen.

Die 13 neuen Songs auf „i,i“  vervollständigen sozusagen einen Zyklus. Auf den Winter beim Debüt „For Emma, Forever Ago“ (2008) folgte der ausgelassene Frühling von Bon Iver,“ Bon Iver“ (2012), danach der verstörte Sommer auf „22, A Million“ (2016). Und nun kommt mit „i,i“ der Herbst zu uns – wenn auch ein wenig verfrüht.

„Es fühlt sich für mich wie meine erwachsenste Platte an, die vollständigste“, sagt Bon-Iver-Kopf Justin Vernon. Befreit von den verzerrten Stimmeffekten, die früher eine Phase von Furcht und Angst ausdrückten, singt Vernon nun über die Balance zwischen dem Individuum und der Gemeinschaft, zwischen Inspiration und Kreation. Wieder hier und da in seinem fast schon typischen Falsett, versteht sich.

Die Platte wirkt nicht nur wegen der geheimnisvollen Songtitel auf jeden Fall wie eine konsequente Weiterentwicklung von „22, A Million“. Sie knüpft allerdings auch ans Bon-Iver-Frühwerk an. Sie ist nicht mehr ganz so abenteuerlustig, so experimentell, aber die elektronischen Elemente sind durchaus immer noch da. Allerdings eben nicht mehr so dominant. Vernon versucht stattdessen, seine alten Folk-Fans mal wieder zu bedienen. Songs wie „Naeem“ oder „Perth“ werden Bon-Iver -Connaisseure der ersten Stunde sicher schätzen. Stark sind allerdings auch das emotionale „Hey, Ma“ und „Marion“ mit seinen nicen Streicher- und Flöten-Parts.

Die Aufnahmen zu „i,i“ fanden vornehmlich auf der Sonic Ranch in West Texas statt. Den Kern der Band bildeten dabei Sean Carey, Andrew Fitzpatrick, Mike Lewis, Matt McCaughan und Justin Vernon mit Rob Moose und Jenn Wasner. Dazu kamen Beiträge von James Blake, Brad and Phil Cook, Aaron and Bryce Dessner, Bruce Hornsby, Channy Leaneagh, Naeem, Velvet Negroni, Marta Salogni, Francis Starlite, Moses Sumney, TU Dance und vielen mehr. Manchmal, wie im Fall Hornsby, steuern sie nur eine Textzeile bei, werten die Platte aber dennoch auf.

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