Renegade - Staffel 1 (foto: alive)

Renegade – Staffel 1

Erscheinungsdatum
Oktober 2, 2020
Verleih
Alive
Unsere Wertung
6
6
Cheesy, aber kultig.
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Eine fast vergessene 90er-Jahre-Kultserie: Fünf Staffeln lang machte „Renegade – Gnadenlose Jagd“ in den neunziger Jahren Laune. Die Kopfgeldjäger-Reihe liegt nun endlich auch fürs Heimkino vor. Staffel eins ist gerade erschienen.

San Diego. Reno Raines (Lorenzo Lamas) ist ein Polizist, wie man ihn sich gerne vorstellt hat. Ehrlich, stark, gewissenhaft. Dein typischer Freund und Helfer. Ein Mann mit einem Werte-Kompass, der ihn dazu zwingt, gegen korrupte Kollegen auszusagen, die es in Folge natürlich auf ihn abgesehen haben. Polizisten (angeführt vom skrupellosen Dutch Dixon, gespielt von Stephen J. Cannell), die die Seite gewechselt haben, jetzt zu den bösen Buben gehören – und gnadenlose Jagd auf Reno machen. Sie töten seine Verlobte und hängen ihm den Mord an ihr (und an einem weiteren Polizisten) an. Reno flüchtet sich in den Untergrund und trifft dabei auf ein Kopfgeldjäger-Halbgeschwisterpärchen (Branscombe Richmond und Kathleen Kinmont), dem er sich nach einem holprigen Start letztlich anschließt. Und so kämpft Raines als Abtrünniger weiterhin für Wahrheit und Gerechtigkeit, während er gleichzeitig versucht, seine Unschuld zu beweisen.

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Eine Art Knight Rider 2.0

Keine Frage: Reno Raines ist eine Heldenfigur, wie man sie in den achtziger und neunziger Jahren gerne gezeichnet hat. Einer, der hinzulangen weiß, und dabei auch in schöner Regelmäßigkeit vom weiblichen Geschlecht angeschmachtet wird. Eine Art „Knight Rider“ 2.0., nur eben mit Motorrad statt Trans AM. Und auch die Erzählweise ist im typischen Neunziger-Jahre-Stil gehalten. Die Episoden sind in sich mehr oder weniger abgeschlossen, die Prämisse dient als ständig schwelende Bedrohung. Wirklich vorangetrieben wird die Rahmenhandlung selten. Klar, die von Stephen J. Cannell, der selbst den „Endgegner“ gibt, 1992 geschaffene Kultreihe war nie sonderlich komplex. Sollte sie als Syndicated Show, die dafür konzipiert war, in loser Folge auf mehreren Sendern zu laufen, auch nicht sein. Und die erste von insgesamt fünf Staffeln (110 Folgen) war auch vergleichsweise flach. Dennoch ist die Serie, die von Bon Jovis Überhit „Wanted Dead Or Alive“ inspiriert war, recht unterhaltsam. Das liegt vor allem daran, dass die Cast – Lamas, Richcombe und Kinmont – eine wunderbare Chemie hat – und aus dem oft dünnen Material das Beste machte.

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