Survival-Thriller mit dem australischen Superstar Mel Gibson: In „Hunting Season – Blutige Fährte“ bekommt es der streitbare Australier mit einem Kartell zu tun. Der Streifen liegt jetzt fürs Heimkino vor.
Der zurückgezogene Überlebenskünstler Bowdrie (Mel Gibson) führt mit seiner Tochter (Sofia Hublitz) ein friedliches Leben in den Wäldern. Doch die Idylle endet abrupt, als eine blutüberstömte junge Frau (Shelley Hennig) an ihr Flussufer gespült wird. Sie ist auf der Flucht vor Alejandro (Jordi Mollà), dem grausamen Anführer eines mächtigen Kartells, der vor nichts zurückschreckt, um sie zum Schweigen zu bringen. Auf sich allein gestellt und von der Außenwelt abgeschnitten, muss er die schlafende Bestie in sich wecken, um seine Tochter zu beschützen. Ein gnadenloser Showdown beginnt, bei dem nur eine Regel gilt: Wer zögert, stirbt.
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Mit Mel Gibson ist das so eine Sache. Der einstige „Braveheart“-Star hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr durch seine verbalen Ausfälle ins Aus geschossen. Die großen Rollen bleiben seit „The Professor and the Madman“ aus, das Spätwerk des Australiers: B-Movies. Auch „Hunting Season – Blutige Fährte“ fällt in diese Kategorie, gehört aber durchaus zu den besseren Vertretern. Regisseur R.J. Collins („American Sicario“) inszeniert die Geschichte als raues, geerdetes Katz-und-Maus-Spiel inmitten unbarmherziger Natur. So kann der Low-Budget-Thriller durchaus mit einer gewissen Spannung und kompromissloser Action aufwarten. Gibson spielt seine Figur, die hier für einen Action-B-Movie überraschend stark ausgemalt wurde, ausreichend motiviert. Derlei intensive Charaktere liegen ihm. Ein Film, bei dem man einfach mal eine gute Stunde das Hirn ausschalten kann.
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