James Yorkston, Johanna Söderberg und Nina Persson (foto: Olof Grind)

The List: Die besten Songs 2025

Auch 2025 ist nun durchgespielt. Man kann nicht behaupten. dass es weltpolitisch betrachtet ein Sahnejahr war. Wieder mal überwiegt das Negative, wieder ist es ein Jahr zum Vergessen. Aber auch 2025 hat uns Musik hier und da ein bisschen trösten können. Auch wenn 2025 nicht als besonders starkes Pop-Jahr in Erinnerung bleiben wird. Ein paar Song-Perlen gab es aber doch. Die besten zehn haben wir hier für euch zusammengestellt. Wie immer gilt: alles hochgradig subjektiv.

10. Boy & Bear – Lost Control

In der Weihnachtszeit menschelt’s besonders. Da kam das warmherzige „Tripping Over Time“, das neue Album von Boy & Bear, genau zur richtigen Zeit. Glanzlichter hatte es darauf viele, das melancholische „Lost Control“ mit seinem 60s-Vibe gehörte unbedingt dazu.

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09. Tanita Tikaram – Fear and Chills

Tanita Tikaram („Twist In My Sobriety“) hat in diesem Jahr mit dem Album „L.I.A.R“ ein beeindruckendes Comeback hingelegt. Aus dieser Platte stammt die Nummer „Fear and Chills“. Der ebenso komplexe wie traurige Song handelt von der Sehnsucht nach etwas, das man niemals haben kann. Tanita: „Fear and Chills entstand aus meiner Faszination dafür, wie Künstler in den 1970er Jahren, fast zwei Jahrzehnte nach seiner Entstehung, den Rock ’n’ Roll neu erfanden: David Essex’ beunruhigend karges ,Rock On‘ und Billy Swans grüblerisch-hypnotische Interpretation von ,Don’t Be Cruel‘. Von der Idee bis zur Fertigstellung war es der schnellste Song des Albums.“

08. Morcheeba – Call For Love

Morcheeba sind zur Stelle, wenn es etwas Entspannung braucht. Mit der Single „Call For Love“ läuteten die britischen Trip-Hop-Legenden ihr Comeback nach vier Jahren Veröffentlichungspause ein. Eben jenes manifestierte sich im überaus gelungenen Album „Escape the Chaos“. Der Schrei nach Liebe gehörte darauf zu den Highlights.

07. Guns N‘ Roses – Nothin‘

Guns N‘ Roses meldeten sich zum Jahresende gleich mit zwei Singles auf einen Schlag zurück. Die sich auf Dauer-Tournee befindlichen Gunners hatten zuletzt 2023 neues Material veröffentlicht. Mit „Atlas“ und „Nothin'“ zeigen Axl Rose & Co. nun wieder ihre Bandbreite. Erstgenannter Track ist ein echter Rocker, „Nothin'“ zeigt die Jungs von ihrer sanfteren Seite.

06. Haim – Relationships

Auch die Haim-Schwestern reihten sich 2025 in die Comeback-Riege ein. Das groovende „Relationships“ schickten sie als Vorboten auf das neue Album „I quit“ raus. Sieben Jahre, so heißt es, hatten sie an der Nummer gearbeitet …

05. James Yorkston & Nina Persson – A Moment Longer

Der schottische Singer-Songwriter James Yorkston hat in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal mit Nina Persson von den Cardigans zusammengearbeitet. Für sein neuestes Projekt holte er sich diesmal auch noch Johanna Söderberg von First Aid Kit dazu. Gemeinsam ist eine wunderbare Platte entstanden. „A Moment Longer“ – ein Duett zwischen Yorkston und Persson only – zählte dabei zu den Glanzlichtern.

04. Tasmin Archer – Vibration of Life

Auch Tasmin Archer legte in diesem Jahr ein überraschendes, aber durchaus gelungenes Comeback hin. Die britische Sängerin, die Anfang der 1990er Jahre mit „Sleeping Satellite“ einen Welthit landete, veröffentlichte 2025 mit „A Cauldron Of Random Notes“ ein neues Album. Gerade die Single „Vibration of Life“ versprühte dabei derzeit so bitterlich nötige Positivität.

03. Sabrina Carpenter – Manchild

Sabrina Carpenter hat in den vergangenen Jahren den Pop-Olymp erklommen und ihren Platz an der Sonne 2025 mit ihrer Platte „Man’s Best Friend“ eindrucksvoll verteidigt. Dass ihr mit „Manchild“ ein fast ebenso großer Hit wie zuvor mit „Espresso“ gelingen sollte, ist aller Ehren wert.

02. Florence + The Machine – Everybody Scream

Heilung. Trauer. Schmerz. Das waren die großen Themen, die Florence + The Machine auf dem neuen Album „Everybody Scream“ verhandelten. Eine Platte, die aus einem persönlichen Trauma heraus entstanden ist. Der Titeltrack hatte uns besonders überzeugt.

01. Ghostwoman – Alive

Ghostwoman feierten in diesem Jahr mit ihrem Album „Welcome To The Civilized World“ ihre eigene Bedeutungslosigkeit. Zu den Highlights des überaus atmosphärischen Albums gehörte die Leadsingle „Alive“. Eine echte Hymne. Sie sei an einem perfekten Tag im ländlichen Belgien entstanden. In einer früheren Version hieß das Stück „Pondi“ – benannt nach einem Igel, den der Kanadier Evan Uschenko und die Belgierin Ille van Dessel, die beiden Hälften von Ghostwoman, am Teich im Garten entdeckt hatten, was sie für ein gutes Omen hielten.

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