„Fog of War“ ist ein Spionage-Thriller, der mit namhafter Cast – Brianna Hildebrand aus „Deadpool 1+2“, John Cusack aus „Zimmer 1408“ und „High Fidelity“ sowie Oscar-Gewinnerin Mira Sorvino aus „Geliebte Aphrodite“ – ums Eck kommt, sonst aber nicht viel zu bieten hat. Der Streifen liegt digital bereits fürs Heimkino vor, physisch kommt er am 15. Januar auf den Markt.
1944 besuchen der verletzte US-Pilot Gene (Jake Abel) und seine Verlobte Penny (Brianna Hildebrand) ihre Familie auf dem Land. Gene wurde vorher vom Geheimdienst rekrutiert. Ein deutscher Spion hat Top-Secret Unterlagen zum D-Day gestohlen und soll sich im Dorf der Familie aufhalten. Gene findet schnell Hinweise, doch er kann niemandem trauen. Er muss sich in höchste Gefahr begeben, um das Geheimnis der Invasion zu bewahren.
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Auf den ersten Blick liegen da jede Menge guter Zutaten auf dem Tisch. Eine interessante Prämisse, ein bisher nicht totgerittenes Thema, mit John Cusack und Mira Sorvino sogar zwei große Namen als Zugpferd. Leider schaffen sie es aber nicht, den Film zu tragen, dafür haben die beiden auch zu wenige Szenen. Ihre Figuren werden sich beide nicht mit Stolz in die Vita schreiben. „Fog of War“ sieht zwar optisch schick aus, erzeugt aber nie wirklich Spannung. Dafür gibt es auch zu wenig Verdächtige. Der Zuschauer muss sich derweil durch allerlei Plot-Holes, hölzerne Dialoge und maximale Vorhersehbarkeit quälen. Schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen.
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