Yukon Blonde – Critical Hit

Yukon Blonde - Critical Hit (foto: dine alone records/caroline)

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6 Dine Alone Records / Caroline
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Rückkehr der kanadischen Kraftmeier: Nach drei Alben – das letzte erschien 2015 – kehren Yukon Blonde aus Vancouver mit ihrer vierten LP zurück. „Critical Hit“ erscheint bei Dine Alone Records.

Denkt man an Yukon Blonde, dann kommen einem meistens eingängige Rock-Nummern in den Sinn, die schon nach dem ersten Hören zum Mitsingen einladen. Die Flaming Lips und Phoenix werden da gerne Mal als Vergleich herangezogen.

Nun liegt also Longplayer Nummer vier des energiegeladenen Quintetts vor: Darauf zu hören: spaßiger Psych-Rock und Indie-Pop, der – man ahnt es – mal wieder so richtig ins Ohr geht. Als Produzent saß Tony Hoffer (The Kooks, Beck, Air) an den Reglern, der dafür sorgte, dass auch Elemente aus dem Bereich Electronica in den sommerlichen Sound der Band verwoben wurden. Viel Synthies also auf dieser von vorne bis hinten tanzbaren, sonnigen Gute-Laune-Scheibe, die sich (ohne allzu viel Tiefsinn) mit dem Thema Dating im digitalen Zeitalter auseinandersetzt. Wem es bei 80s-Disco-Songs wie “Too Close To Love” oder “Love The Way You Are” nicht in die Glieder fährt, dem ist nicht zu helfen.

Warum soll man den Sommer auch nicht wenigstens auf dem Plattenteller haben, wenn er schon in der Realität so schwer in die Puschen kommt. “Sommer in July” oder “This Is Spain” lassen auch in den eigenen vier Wänden die Sonne aufgehen.

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Fazit: Macht gute Laune – vor allem die erste Hälfte des Albums. Tröstet auch über den einen oder anderen Füller gegen Ende hinweg.

Anspieltipps: Too Close To Love, Love The Way You Are, Summer in July, This is Spain

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