Valeria Frattini – Tinta Blu (EP)

Valeria Frattini - Tinta Blu (foto: frattini musica)

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Auf ihrer aktuellen EP “Tinta Blu” vermengt Valeria Frattini deutsche, italienische und amerikanische Einflüsse zu einer stimmigen Melange.

Die aus sechs Songs bestehende Sammlung, die die Wahlberlinerin hier vorlegt, ist durchaus abwechslungsreich geraten. Mal eher verletzlich, melancholisch und leise (wie etwa das wunderschöne “Vestito di nebbia”), und mal dynamisch, fröhlich und stark (wie etwa das treibende “Principi azzuri”) kommen die Tracks daher. Musikalisch geht das Ganze in Richtung Pop und Singer-Songwriter-Mucke, hier und da garniert mit ein paar Sixties-Anleihen.

In ihren Texten betrachtet Frattini die Welt mit all ihren Verheißungen, Bedrohungen, Gefahren und Veränderungen. Dabei lässt sie den Hörer jedoch bewusst seine eigenen Schlüsse ziehen. “Ich möchte meinen Hörern nicht vorgeben, was sie denken sollen“, so Valeria. „Denn ich selbst lebe nach dem Prinzip, dass etwas nur dann gut für mich sein kann, wenn ich es auch so fühle. Jeder kann aber seine eigene Geschichte auf die ein oder andere Art und Weise in meiner Musik erkennen”.

Produziert wurde die EP von Steffen Graef (Gitarrist bei Max Giesinger) und Joschka Bender (Produzent von Benne, Gitarrist bei Madeline Juno).

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Fazit: Vielversprechend.

Anspieltipps: Tinta Blu, Vestito di nebbia, Principi azzuri

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