Tintin – Aperitif (EP)

Tintin - Aperitif (foto: las vegas records)

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Mit “Aperitif” legen Tintin ihre Debüt-EP vor. Das Ding ist gerade via Las Vegas Records erschienen.

Hinter dem Bandnamen TinTin verbirgt sich ein Leipziger Duo, bestehend aus Jacob Feustel und Sebastian Schütze. Ihre Mission: Sich “aus dem Gedudel von Singer-Songwriter-Texten, von denen alle schwören, sie kämen von ganz tief drinnen” zu erheben – und den Hörer in ihre melancholisch-poppige 80er-Jahre-Welt zu entführen, “wo frische, ehrliche Emotionen ihr zu Hause haben.”

Nostalgie soll bei Tintin also auf Moderne treffen. Das funktioniert manchmal ganz gut. Wie im Song „Sphären“: melancholisch, eingängig, mit kühlem Achtziger-Sound. Viel zu oft aber streifen Tintin den 80er-Schlager, die (deutschen) Texte wirken auch nicht immer zu Ende gedacht (“Wirgefühl”). Da helfen dann auch die nicen, vollen Chorus-Gitarren und Hip-Hop-lastigen Schlagzeugsounds nur bedingt weiter.

Fazit: Durchwachsener Start.

Anspieltipps: Sphären

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